Newsletter Nr. 30
Newsletter "K u n s t S t r e i t" Nr. 30 Januar / Februar 2012
Homepage: www.a-streit.de
Kontakt: andrea@a-streit.de
Erscheint jeweils alle 2 Monate zum Monatsende / Monatsanfang. Auch als Abo auf meiner Website http://www.a-streit.de/newsletter.htm anzufordern, selbstverstaendlich kostenlos.
Inhalt:
1. Eigene aktuelle Projekte
1.1. Raumansichten, Temporäre Kunsthalle des vdek, Berlin
2. Persönliche Eindrücke zu Ausstellungsbesuchen
2.1. Ausstellung „Ulrich Baehr 2001-2011. Malerei“, Kommunale Galerie
Wilmersdorf, Berlin
2.2. Ausstellung „Einar Schleef. Ich bin ein anderer in mir“, Moritzburg, Halle
3. Aktuelle Kultur- und Kunstempfehlungen
3.1. Kinofilm „Kriegerin“, Regie: David Wnendt, Deutschland 2011
3.2. Ausstellung „Der geteilte Himmel. 1945-1968. Die Sammlung der Neuen
Nationalgalerie", Neue Nationalgalerie, Berlin
3.3. Ausstellung „Egon Schiele: ‚Das Unrettbare Ich‘“, Lenbachhaus, München
3.4. Ausstellung „Gerhard Richter Panorama“, Neue Nationalgalerie, Berlin
1.1 Raumansichten, Temporäre Kunsthalle des vdek, Berlin
Dauer: bis auf weiteres
Ort: Temporäre Kunsthalle des vdek
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Information: www.trockenuebung-berlin.de
Bis auf weiteres wird in der Temporären Kunsthalle des vdek künstlerisch gearbeitet. Die im November 2011 begonnenen Installationen von den Trockenübungskünstlern, deren Mitglied ich bin, werden weitergeführt. Auch meine Papierarbeit nimmt langsam Gestalt an.
Gern können Sie vorbeischauen und durch die großzügigen Schaufenster der Kunsthalle zu jeder Zeit nach drinnen schauen. Oft sind Künstler auch vor Ort und arbeiten. Oder verabreden Sie doch einfach einen persönlichen Termin.
2.1 Ausstellung „Ulrich Baehr 2001-2011. Malerei“, Kommunale Galerie
Wilmersdorf, Berlin
Dauer: 9. Oktober bis 4. Dezember 2011
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10 - 17 Uhr
Mi 10 - 19 Uhr
So 11 - 17 Uhr
Ort: Kommunale Galerie Wilmersdorf
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin
Information: www.kommunalegalerie-berlin.de
Eigentlich kenne ich die Künstler nicht persönlich, deren Ausstellungen ich in meinen Newslettern beschreibe. Ulrich Baehr allerdings lernte ich beim Pleinair „7 malen am Meer“ 2010 auf Usedom persönlich kennen. Seine Arbeiten gefielen mir sehr, so war es für mich folgerichtig, dass ich mir diese Ausstellung anzusehen beauftragte.
Im Obergeschoß, dem großen Saal der Galerie, stand ich 16 Werken Ulrich Baehrs gegenüber. Auch wenn ich es mir so vorstellen konnte in meiner Fantasie, es blieb mir im ersten Augenblick ein Jubel und Jauchzen aus. Stattdessen ergab ich mich einer stoischen Betrachtung der Raumsituation, die eine streng klassische Hängung vorwies. Ich stutze.
In der Mitte des großen Galerieraums stand ein zirka 1 x 1,5 m großes bemaltes Objekt aus silberfarbenem Metall, auf weißem Sockel. Es zeigte den Rumpf eines Soldaten beim Händedruck. Die zweite Hand gebende Figur war am Ärmel abgeschnitten. Mit dem Titel „Dank des Vaterlandes“ war ich sehr einverstanden. Aber was bedeutete diese Arbeit hier inmitten seiner Landschaften? Es konnte bedeuten:
1. Baehr arbeitet mit Raum und wollte die erstarrte Mitte des Galerieraumes
brechen.
2. Baehr verweist auf seine Herkunft als „Kritischer Realist“.
3. Baehr hat Humor.
Was es auch zu bedeuten hatte, ein Grinsen ging mir leicht im Gesicht herum.
Diesem Werk gegenüber waren Landschaftsmalereien in Öl ringsherum an den Wänden drapiert. So viel mir bekannt ist, hat Baehr immer Landschaften als Thema in seinem Werk gehabt. Im Grunde ist er ja Landschaftsmaler! Da gibt es die Märkische Landschaft (hier in der Ausstellung), die italienische, die Stadtlandschaft mit Kränen usw.
Und hier, hier zu sehen, die in der Nacht höchst gefährlichen märkischen Landstraßen, die von Bäumen gesäumt sind, rechts und links. Ein Tunnel, und der Autofahrer hält auf die Mitte der Straße zu bis er sich daran nicht mehr festhalten kann, und bums. Nein, das hat der Maler nicht gemalt. Aber seine Ölgemälde zeigen diese Gefahr bei Tag. Immer wieder Baumalleen und ein grelles Licht am Ende der Allee.
Was er auch zeigt, den Blick in einen Wald, wo ich als Betrachter schnell ins Stocken komme, wenn sich die Bäume so sehr verdichten, dass kein Hinsehen mehr geht. Und da trete ich auch wieder zurück, weil ich begreife – (gedachte Pause, zweimal tief einatmen) etwas hinter einem Baum entdeckt zu haben. Aber kann da noch etwas anderes sein?
An der Textur kann ich sehen, aber ich weiß es auch tatsächlich aus eigener Beobachtung, wie sorgsam und gleichzeitig befreit und spielerisch dieser Maler die Ölfarbe auf seine Leinwand mit seinem Hauptwerkzeug, dem Spachtel, aufträgt, den er für sich in verschiedenen Ausführungen bereit hält. Er arbeitet nass in nass, so dass sich die Farben beim übereinander Auftragen auch mal unwillkürlich vermischen. Auf der Leinwand entdeckte ich unterschiedlich breite gestrichene Flächen, aber auch hin und wieder Pinselspuren und Kratzspuren. Der Künstler entwickelt seine Bilder, er vertraut dabei dem Prozesshaften der Malerei und lässt sich von Zufallseffekten überraschen.
Beeindruckend auch seine Farbpalette: „Es ist eine Explosion von Farben“, die jemanden wie mich dazu verführen mag, die Arme auszubreiten und sich beseelt im Kreis zu drehen. Mich fasziniert seine Wirklichkeit. Da gibt es einen hellgrünen Himmel den er gegen graufarbene Baumkronen setzt. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich dabei um einen Nebelschleier oder doch eine Winterlandschaft handelt. Am Ende ist nicht wichtig, was real WAHR war, ich bleibe ja fasziniert stehen.
Gewiss wird es auch sein, dass Baehrs Farbpalette mich deswegen so anrührt, weil er kaum Weiß als reine Farbe setzt. Genauso verfährt er mit Schwarz.
In diesem Zusammenhang ist auch sein magisches Blau zu erwähnen, das sich immer wieder auf seinen Bildern findet, nicht nur denen hier in der Ausstellung. Er „verlegt“ es gern als Himmel- oder Wasserfläche, aber auch in anderen Flächen zeigt es sich. Dieses Blau, ein helles Ultramarin, das bei genauerer Betrachtung einen Hauch von Lila aufweist, birgt ungebräuchliche Impressionen des Lichts. Fragen Sie sich mal, haben sie schon mal im Licht Lila gesehen? (Bsp. Kiefern II, 2006)
Neben den beschriebenen Landschaften zeigt die Ausstellung vier seiner zwischen 2000-05 entstandenen insgesamt 24 Schiffsuntergangsbilder der Serie „Das 20. Jahrhundert“. Darin spiegelt sich thematisch die Erkenntnis, dass wir als Schöpfer und Maß der Dinge immer wieder in die Schranken gewiesen werden.
Wir können alles, aber wir werden nicht alles überleben!
Baehrs Bilder vom „Untergang“ hinterlassen in meiner Erinnerung nichts Gutes: Ich blicke auf ein zerbrochenes Schiff, obwohl ich weiß, es geht um eine Katastrophe, bleibe ich gefesselt stehen, will warten, dass das Schiff untergeht. Fasst meine ich darin Schönheit zu erkennen. Verbotene, verdorbene Schönheit.
Wie muss es sich all die fünf Jahre angefühlt haben, Sinnbilder vieler süßer Urlaubsträume, hier zu bewaffnen und tosend und sehr sehr gemein darzustellen? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich mit seinem Werk verbunden bleiben will. Und das sollten Sie auch tun.
Tipp: Ausstellungskataloge u. a. „Das 20. Jahrhundert“, 2005, (ISBN 978-3-9807912-9-8) und „Landschaft“, 2010, (ISBN 978-3-00-030517-7)
2.2 Ausstellung „Einar Schleef. Ich bin ein anderer in mir“, Moritzburg, Halle
Dauer: 23. Oktober 2011 - 22. Januar 2012
Öffnungszeiten: Di 10 - 19 h
Mi - So 10 - 18 h
Ort: Stiftung Moritzburg
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)
Information: www.stiftung-moritzburg.de
„Es hat nur zwei Genies in Deutschland nach dem Krieg gegeben, im Westen Fassbinder, im Osten Schleef.“*, lautet es in einem Nachruf der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinek, und da bezog sie sich wohl auf den Regisseur Einar Schleef. (*Erschienen am 5.8.2001 in Format, am 7.8.2001 in der Frankfurter Rundschau). Aber „das Genie“ war außerdem ein Schriftsteller, Maler, Fotograf, Theatermacher, Bühnenbildner, Grafiker und Schauspieler.
Dass ich auf Schleef, den Maler und Grafiker, aufmerksam wurde, hat etwas mit dem Schriftsteller Einar Schleef zu tun.
Ich bin durch seine Tagebücher auf den bildenden Künstler Schleef gestoßen, und so war es eine Frage der Zeit, dass mich das zu seinen Originalen führen würde.
Schleef, der 1944 in Sangerhausen/Sachsen-Anhalt geboren und aufgewachsen ist, hat sehr früh begonnen zu zeichnen und zu malen. Kein Motiv war vor ihm sicher. 1964 hat er sich auf der Kunstschule Weißensee, Berlin, eingeschrieben und Malerei, später Bühnenbild studiert, womit er sich eindeutig für das Theater entschied. Erst als Bühnebildner tätig, inszenierte er erstmals 1973 mit Tragelehn und war parallel zu seinen Theaterarbeiten immer ein reger Schreiber. Die Ausstellung zeigt Werke der 60er bis 80er Jahre.
Einar Schleefs Bilder wurden in einem hellen großen Raum der Moritzburg zu Halle präsentiert, in den wenige, einige Meter lange Stellwände in die offene Fläche eingebaut wurden. Die Schau wurde chronologisch angeordnet und bestand fast nur, mit wenigen einzelnen Ausnahmen, aus Papierarbeiten. Die Motive zeigen Städte, Landschaften, Porträts, Interieurs und Stillleben. Solange er in der DDR lebte, zeichnete und malte er meistens Ansichten seiner unmittelbaren Umgebung, seiner Lebensorte. 1976 übersiedelt er in die ehemalige BRD. Mehr und mehr entscheidet er sich für die Malerei, was man in der Ausstellung gut nachspüren kann. Aber dazu später.
Gleich zu Beginn empfingen mich Bleistiftzeichnungen aus den 60ern, die skizzenhaft eine Stadtlandschaft wiedergeben. Ausschließlich von Linien, senkrechte, waagerechte in loser Form waren sie gebildet. Ein kurzes und sicheres Kritzel, Krakel, perfekt angelegt. Tiefen sucht man fasst vergeblich in den Zeichnungen. Die Ansichten wirken wie eine Ansammlung einzelner Piktogramme auf einem Blatt Papier auf mich: Der Baum, das Haus, eine Parallele für den Bürgersteig, eine für die Straße. Wunderschön.
Anschließend konnte ich Motive von Prag und Berlin mit Tusche betrachten. Orte an denen sich Schleef aufgehalten hatte. Es folgen Farbzeichnungen mit Deckfarbe, z. B. des Berliner Doms. Die Betonung liegt hier auf der großen Form: das Rechteck, die Halbkugel, das Dreieck. Seine Farbpalette ist zurückhaltend: Blau, Orange, Grau. Für die Konturen verwendet er Schwarz.
Eine Arbeit von 1980 zeigt eine Hochstraße von ganz ganz nah. Diese ist mir zu schwarz und grob angelegt.
Auch die Arbeiten zum Thema Interieurs aus den 80ern entsprechen nicht meinem Geschmack. Sie wirken ausgesprochen illustrativ. Daneben dann sehr gestisch, die in den USA entstandene Bilderreihe „Tabledance“, auf denen der Expressionismus zu neuer Kraft gekommen sein muss. Schleef verwendet Deckfarben. Legt die Formen der Tänzerinnen sehr grob an und übermalt sie wieder und wieder. Es ist nicht mehr so eindeutig einzuordnen, ob der Künstler eher zum Gegenständlichen oder Abstrakten tendieren will. Seine Farbpalette mit Rot, Blau, Grün und Gelb wirkt auf mich feindlich, auch dafür kann ich mich am Ende nicht begeistern.
Nicht unweit davon aber und damit auch am Ende der Ausstellung werden 6 Studien aus Dänemark aus den 80ern gezeigt. Sie haben es mir neben den Bleistiftzeichnungen am Anfang besonders angetan. Schleef hat mit Wasserfarben einen tiefblauen Himmel angelegt und darauf rot-gelb-orangefarbene Wolken auf einer grün schwarzen See, fantastisch. Da geht gleich eine Tür für mich zu Emil Nolde auf, als sei Schleef ihm darin begegnet. Obwohl er auch hier die Formen sehr grob anlegt, ist die Serie konkret, fast schon gegenständlich im Vergleich zu den vorher beschriebenen Arbeiten aus den USA.
Mag sein, dass ich hier den Eindruck erwecke mit meiner Beschreibung, der es nicht an Lücken mangelt, diese Ausstellung hätte bei mir keinen besonders guten Eindruck hinterlassen. Dann will ich das hier nochmal deutlich sagen, es ist nicht so.
Warum: Ich betrat den Raum und war gleichwohl beseelt von seiner Energie und der Frische, dem dieser rege Geist anhaftete. Einar Schleef ist ein Jahrhundertmensch. Vielleicht weil er ausprobiert, nicht in allem perfekt doch herausragend ist. Es gibt nichts Schlechtes, nur meinen Geschmack, dem seine Bilder nicht alle nahe kommen können.
Wenn Sie mal die Möglichkeit haben, sich eine Dokumentation mit Einar Schleef anzuschauen, lassen Sie die Gelegenheit nicht aus.
3.1 Kinofilm „Kriegerin“, Regie: David Wnendt, Deutschland 2011
Ein deutscher Film über Rechtsradikalismus, kann das ein guter Film sein?
Ich weiß es nicht. Aber allein das Thema stachelt mich an und so werde ich ihn mir ansehen.
Die Geschichte: Marisa, Anfang 20, rast durch die Welt mit einem großen Aggressionspotential. Alles, was ihr in die Quere kommt, wird „kaputt gemacht“.
Während die bürgerliche Svenja in ihre Clique drängt, trifft Marisa, die „Kriegerin“, auf den afghanischen Flüchtling Rasul. Und wie kann es anders sein, die Bekanntschaft mit ihm bringt ihr bisher sehr „ordentliches Leben“ ins Wanken. Bleibt zu wünschen, dass der Film nicht in lauter Klischees versinkt.
3.2 Ausstellung: „ Der geteilte Himmel. 1945-1968. Die Sammlung der Neuen
Nationalgalerie“, Neue Nationalgalerie, Berlin
Dauer: 11. November bis I. Quartal 2013
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10 - 18 h
Do 10 - 22 h
Sa/So 11 - 18 h
Ort: Neue Nationalgalerie
Potsdamer Str. 50
10785 Berlin
Information: www.smb.museum/nng
Die Neue Nationalgalerie zeigt bis ins Frühjahr 2013 aus ihrer Sammlung den zweiten Teil zur Kunst des 20. Jahrhunderts aus Ost- und Westdeutschland. Wie die Ausstellung ausgewiesen ist, kann jeder lesen. Wer eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Strömungen der Zeit von 1945-1968, in Ost und West, wie man bei dem Ausstellungstitel „Der geteilte Himmel“ vermuten kann, erwartet, wird enttäuscht. Die Schau zeigt, was drei Kuratoren aus der ehemaligen BRD für sehenswert empfinden und auch das, mit dem sie selbst vermutlich groß geworden sind. Das kann man kritisieren. Bemerkenswert ist allerdings die Ausstellungspräsentation, die Kenner der Neuen Nationalgalerie überraschen wird, und mich selbst sehr froh stimmte. Aus diesem Grund und auch weil einiges Bekannte darin sehenswert ist, empfehle ich die Ausstellung weiter.
3.3 Ausstellung „Egon Schiele: Das Unrettbare Ich“, Lenbachhaus, München
Dauer: 3. Dezember 2011 - 4. März 2012
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie im Lenbachhaus im Kunstbau
Luisenstraße 33
80333 München
Information: www.lenbachhaus.de
Bei der Ausstellung des populären Künstlers der Moderne, Egon Schiele, wird eine umfassende Auswahl von Aquarellen und Zeichnungen aus dem Bestand der Wiener Albertina - der weltweit bedeutendsten Sammlung von Schieles Werken - auf Papier gezeigt.
Wer die Möglichkeit hat, sich diese Ausstellung anzusehen, sollte sie nutzen. Er wird leider zu selten in Deutschland gezeigt.
3.4 Ausstellung „Gerhard Richter Panorama“, Neue Nationalgalerie, Berlin
Dauer: 12. Februar bis 13. Mai 2012
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10 - 18 Uhr
Do 10 - 22 Uhr
Sa bis So 11 - 18 Uhr
Ort: Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin
Information: http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?objID=29733
Gemeinsam mit Londons „Tate Modern“ und dem Pariser „Centre Pompidou“ richtet die Berliner Neue Nationalgalerie rechtzeitig zu seinem 80. Geburtstag am 9. Februar eine retrospektive Ausstellung des wohl erfolgreichsten deutschen Künstlers der Nachkriegszeit aus. Höhepunkt der Ausstellung: Es wird erstmals die Version I seiner abstrakten, aleatorischen Arbeit 4900 Farben, die über 200 Meter hinweg alles umrahmen soll, präsentiert. Ich weiß nicht, was das umschreibt und lasse mich wie Sie überraschen.
Mit besten Wünschen
Eure/Ihre Andrea Streit
Impressum
Andrea Streit
Lichtenberger Str. 34
10179 Berlin
