15.02.2024

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15.02.2024 Treffen im Cafe Paradise
Zum Zeichnen, Kaffee trinken und plaudern treffe ich Valentyna Ivanova und Elena. Später kommt noch Olga dazu.  Wir plaudern und verabreden uns für eine Reise nach Düren, wo Elena seit Kriegsbeginn Ukraine-Russland lebt.

v. li. im Uhrzeigersinn: Ich, Elena, Olga, Valentyna

14.022024 Schwestern
Habe Geschenke von den Enkeln meiner Schwestern angefertigt, eine Selbstbeauftragung sozusagen.

links: Katrin mit Freya
rechts: Theo

3.02.2024 Regensburg
Der Aufenthalt in Bayern führt Marion und mich auch nach Regensburg, wo wir Lina Schobel und Paul Reßl in ihrem Atelier besuchten, mit denen ich 2022 zusammen in KLIMAKIPPPUNKE ausstellte. Mir gefiel eine kleine Arbeit von einem Atelierhauskollegen. So stellte ich uns unter dieses Werk, das ein Ateliernachbar von Paul und seinem Bruder anfertigte.

v. li. n. re.: Ich, Paul, Lina 

1.02.2024 William Turner
Aufenthalt in Bayern. Station bei William Turner, Lehmbachhaus gemacht. Die Ausstellung wurde im Kunstbau in einem Zwischengeschoss des U Bahnhofs Königsplatz präsentiert. Großer Fehler. Auswahl der Werke ebenfalls fragwürdig. Ich war mehr als irritiert. Weil meine Begleitung Marion Geburtstag hatte, erhielten wir Freikarten.

14.01.2024 Jüdische Museum Berlin
Einige Stunden in der Ausstellung Ein anderes Land. Jüdisch in der DDR, im Jüdische Museum Berlin mit Marion gewesen. Gleich am Eingang eine Herzenssache, vernehme ich die Kinderhymne Brechts. Und ich weiß auch gleich wer sie singt. Hans Eisler. Der rollt das „r“. Schon Tausendmal gehört und x mal weiterempfohlen. Wenn Eisler sie interpretiert, ist der Vortrag dieser Hymne für mich vollkommen. Der Lautsprecher hängt unter der Decke. Die Lautstärke ist gedämpft. Die Zuhörer drücken sich an eine Betonwand. Konzentrieren sich.
Ich gehe mehrmals zu diesem Ausstellungsstück zurück während meines Rundgangs.
Die Ausstellung besteht aus Dokumenten wie Texten, Audios, Filmen, Gegenständen. Viel Zeit verbringe ich mit dem Hören der Audios, die unter dem Arbeitstitel Stimmen aus der DDR. Jüdische Perspektiven auf das Leben und das politische System (https://www.jmberlin.de/feature-ddr#media-75739) auf alle  Ausstellungsräume verteilen. Im weiteren mit der Dokumentation Film und Fernsehen, die Ausschnitte von Dokumentar- Spiel- und Fernsehfilmen zeigte, die in der DDR und der SBZ produziert wurden. Sie haben jüdische Geschichte und Erfahrung zum Thema. Darunter Prof. Mamlock, Jakob der Lügner, Coming Out, die Marion und mir bekannt waren. Die überwiegende Teil aber nicht.
Zuletzt noch in der Filmvorführung  Komm, wir fliegen übers Brandenburger Tor! Regie, Esther Zimmering gesehen. (https://www.jmberlin.de/dokumentarfilm-zimmering)  Die Tante aus dem Film war sogar anwesend.
Fazit: In der Ausstellung hatte ich häufiger das Gefühl, dass die Ausstellungsmacher zeigten, das Juden in der DDR nicht vorkamen. Ich hatte selbst als eine in der DDR Geborene den Eindruck, das Juden mit der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus durch die Alliierten Mächte nicht auf deutschen Boden lebten. Es gibt auch in meiner Erinnerung kein Indiz, das etwas anderes beweisen könnte. Dieses UNSICHTBARMACHEN ist mir unverständlich.
Später fragte ich mich, ob jüdisches Leben auf der anderen Seite der Mauer sichtbar war?
Marcel Reich-Ranicki würde sagen: Wir sehen betroffen den Vorhang zu. Beinahe alle Fragen offen. (Quelle Schlussworte seines Literarischen Quartetts)

Ausstellungsansicht

13.01.2024
Anfrage aus Bremervörde: Sie würden sich freuen, wenn ich wie 2023 für die Sommerakademie einen Workshop anbiete. Sage zu.

12.01.2024 Neues Bild in Arbeit