Blog 1.01. bis 20.06.2021

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20. Juni 2021 “48 Stunden Neukölln”
Heute haben sich merklich mehr Kunstinteressierte im Atelier eingefunden zum Vortag, aber von Normalität ist nicht zu sprechen, erinnere ich mich der Jahre 2019 und früher. Aber alles hat zwei Seiten, bin gut mit meiner Heinrich Heine Lektüre vorangekommen. 

Atelierhaus Schönstedt 13, 2. Hof

17.06.2021 Stecke unter einer Staubwolke
Eben mal kurz für “48 h Neukölln” mein Atelier aufhübschen erweist sich dann doch als Tag füllend. Ein zwei Stunden bin ich allein damit beschäftigt, die Wände von den fetten Malspuren zu befreien. Für die Vorarbeiten verwendete ich einem Schwingschleifer. Alles stand in Staub, ich auch. Musste mit nassen Lappen Oberflächen und Boden putzen.
Anschließend schleppte ich bis zu 3,60 Meter breite Formate in den Hof zum Probehängen. Vor ein paar Tagen hatte ich eine Eingebung, sie hängt mit den bestehenden Hygieneregeln zusammen. Draußen haben die Gäste mehr Freiheiten und ich auch.
Für die Premiere am Samstag werde ich noch ein paar Änderungen vornehmen, insgesamt bin ich aber zuversichtlich. Im Atelier selbst habe ich ebenfalls eine Ausstellungssituation geschaffen, die ich auf Anfrage ebenfalls zeigen kann.

16.06.2021 Atelier
Der Vormittag bis in den Mittag war mit der monatlichen Vorstandsitzung, VBK, besetzt. Am Nachmittag fuhr ich ins Atelier, malte an fünf Bildern während ich den Rest einer Fantasiegeschichte um raufwütige Zwerge hörte und anschließend Gedichte von Heinrich Heine. Der Heine, deren Biografie von Kerstin Decker, deutsche Journalistin und Schriftstellerin, ich grad lese, hat´s mir echt angetan.

Fertig?

12.06.2021 Atelier mit einmal geimpft
Der Himmel ist heute bedeckt. Es kühlt sich ein paar Grad ab damit und wenn auch nicht viel, gibt es etwas Regen. Trotzdem ist mir warm im Atelier. Ungeachtet dessen, bin fleißig und arbeite an 5 Bildern.

Gestern erhielt ich meine erste Impfung gegen Corona. Habe keine Nebenwirkungen bisher. Letzten Monat hatte ich noch wenig Hoffnung, dass das bald mal was wird. Weil ich den Tipp bekam, dass man als Wahlhelferin zeitnah geimpft würde, meldete ich mich eben dafür an. Die Impfung gestern erhielt ich aber durch das altbewährte Vitamin B, davon kann man nicht genug haben in solchen Fällen.

8.06.2021 Atelier
Mal wieder bissel an der Staffelei geschafft, aber nix abgeschlossen. Schade, dabei ist nächste Woche “48 h Neukölln” und ich hätte gern aus 2021 etwas präsentiert. Aber, aber ich mache so lang dran rum. Es kann nicht nur an der Technik liegen, aber natürlich liegt es auch daran.

6.06.2021 Tartuffe oder das Schwein der Weisen
Marion bereitet Luis L. und mir eine Freude, ein Theaterbesuch zu “Tartuffe oder das Schwein der Weisen” von PeterLicht frei nach Moliere, im Deutschen Theater.  Die Aufführung findet auf dem Vorplatz statt.
Die Rollentexte sind gewöhnungsbedürftig. Die Worte rauschen einfach nur von meinem linken Ohr zum rechten Ohr hindurch. Es hallt in meinem Kopf: ist geil ist geil ist geil. Häh? Wer sagt das? Alle. Wann sagen sie es? Fortwährend. Was sagt Moliere aus`em Grab dazu? I’m Moliere, I don’t understand it. Blöd, ich hatte die Hoffnung, du kannst es mir erklären.
Es handelt sich für wahr um Bühnenblödsinn. Die Dialoge zwischen Orgons Frau Elmire, Orgon selbst, ihren Kindern, dem Schwager, seiner Vatermutter sowie der Zofe handeln stetig vom Geil sein. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber wenn sich das Geil sein in einer Endlosschleife verfangen hat, dann nickt jeder irgendwann ein.
Zugegeben beim so lang erwarteten Auftritt Tartuffe´s, in der Elmire als Einzige eine Workshopstunde vom Meister erhält, da ist dann tatsächlich alles wie geilisiert. Er tanzt sie an, und nun kann jeder im Publikum sehen, dass die Erzählungen über Tartuffe stimmen: Der Tartüffe, der ist so geil so geil! Elmire kommt dagegen nicht so geil in der Szene rüber, was wiederum noch mehr für Tartuffe spricht. Der Tarfuffe gefällt mir ungeachtet allem anderen sehr. Leider wird er alsbald als Hochstapler entlarvt und seine Andersartigkeit damit in Frage gestellt, womit auch das Ende des Theaterstücks beschieden wird.
Erstaunlich, dass mir trotz der wirklich sinnarmen Dialoge die Aussage des Stücks zu keiner Zeit verloren ging. Das wiederum finde ich unheimlich.

5.06.2021 Atelier
Das Wetter verführt dazu, sich unter dem Himmel im Freien aufzuhalten. Doch ich ziehe es vor, mich im Atelier wieder aufzuhalten: Heute erreicht mich hier ein Anruf vom Marion Brinkmann, die mit dem schönen Wetter und einer Ablenkung von der mühevollen Malereiarbeit winkt. Aber ich bleibe hart und verspreche, an einem anderen Tag, zu einer anderen Stunde, zu. Dabei läuft es nicht allzu gut mit dem Malen heute. Das große Grüne macht mich fertig.

Das ist das kleine Rote.

4.06.2021 Atelier, Nachdenken über
“Manche Kunstwerke sind
tatsächlich schön und da kann ich meinen Blick nicht von ihnen abwenden, nicht einmal für den Moment eines Augenzwinkerns.”, dachte sie, die ich bin. Als ich 2000 mit der Serie “Akt im Alltag” begann, war ich mir ganz sicher, dass es in der Kunst nur um die “Erschaffung von Schönheit” gehen könne. Diese Erkenntnis nahm ich wortwörtlich und malte im Frühling 2000 meinen ersten nackten Menschen in einer Alltagssituation.  Bei der Farbauswahl orientierte ich mich ganz und gar an diesen wunderbaren, besonders warmen Frühling. Schon im März ging man in diesem genannten Jahr in der Stadt mit kurzen Hemdsärmeln auf die Straßen.Diese Erinnerung an den Frühling und der Einflussnahme auf meine Farbwahl ist ganz gegenwärtig, als ich in meinem Lager vor dem kläglichen Rest der Aktbilderphase zum Halten komme. Sie, Andrea N,. hat mich mit ihrem Anruf aus meiner Gegenwart beim Malen von Menschen aus der Vogelperspektive in die Vergangenheit mit den Akten gedanklich und physisch gebracht. Und so erinnerte ich mich eben auch an die Erkenntnis um den “Nutzen von Kunst”, die ich einst so verinnerlicht hatte, die den Akt-Bildersturm beschleunigte, vielleicht auch ermöglichte. Bildersturm, ja, wie eine Maschine produzierte ich  Meter um Meter.

Was gilt heute für mich? Darüber ist nachzudenken.

28.05.2021 Neue Freiheiten und Malen
Die Stadt lebt, bis in die Nacht sitzen die Leute auf den Bürgersteigen hergerichtete Sitzgelegenheiten und genießen bei fast jedem Wetter die neue Freiheit, die Öffnung der Außengastronomie. Tag um Nacht kann ich sehen wie es mehr werden.
Im Atelier ist es dagegen ruhig, bis Freundin Marion spontan zu einem Besuch eintrifft. Lasse mich überreden bei dem Inder an der Ecke was zu essen. Vorher betrachtet sie noch, woran ich arbeite. Dies und jenes kommt zur Sprache. Ein Satz prägt sich ein: Vielleicht mal ein Bild erstmal fertig malen. Fühle mich ertappt.

Heute unter anderem die Figur auf dem vorbereiteten Fond angelegt

26.05.2021 Volkhard und Malen
Heute wurde der Kunsthistoriker Volkhard Böhm im Kreise seiner Familie, Freunde, Weggefährten auf dem Evangelischen Friedhof St. Petri-Luisenstadt bestattet (Siehe auch 12.05.2021). Gleich als ich die Friedhofsmauer im Rücken hatte, und den kleinen Anhang zur Friedhofskapelle hinauf ging, war mir wegen der wirklich schönen Anlage gut ums Herz. Hier könnte ich mich auch niederlegen, wenn es denn irgendwann mal notwendig oder gar erwünscht ist.

Am Nachmittag fuhr ich noch ins Atelier. Blieb lange und malte an vier Bildern.

Das ist eines der vier Bilder, an denen ich heute gemalt habe

23.05.2021 Pfingstsonntag gehört dem Statement für eine gerechtere Mietenpolitik
Der Pfingstsonntag ist verplant mit der Beteiligung an der Demonstration “Gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn”, die am Potsdamer Platz startete und am Nollendorfplatz endete. Freundin Nancy ( (Journalistin und Konzeptionistin) ist mit dabei. Noch ehe der Demonstrationszug losgeht, haben uns X-Passanten X-Flyer für eine bessere Welt übergeben wollen. Nicht alle haben wir genommen.
Sorge, dass es zu Ausschreitungen kommt, hatte ich zu keiner Zeit.

Der Demonstrationszug auf Höhe des Kulturforums

22.05.2021 Besuch der Berlinischen Galerie
Mit meinem Pfingstbesuch, Freundin Nancy (Journalistin und Konzeptionistin) besuchte ich die Berlinische Galerie, nach dem wir  wegen einem Corona-Bürgertest lange anstanden. Gleich nach eintreten der Galerieräume ist der GASAG Kunstpreisträger Marc Bauer mit der Ausstellung “The Blow-Up Regime” präsentiert. Bauer ist Zeichner von klein bis Wand füllenden Formaten. Es handelt sich hier nicht um eine feine, differenzierte Arbeit. Bauer ist eher für das Grobe. Er ist ein Zeichner der Flächen setzt, große Flächen, gern in kohlrabenschwarz. Sein an die Wand gezeichnetes Tableau  beinhalten auch Zitate der deutsche-schweizerischen Schriftstellerin Sibylle Berg. Die Zitate sind stärker als die zugehörigen Zeichnungen des Künstlers.Mich irritiert in dem Begleittext “entwickelt der in Zürich und Berlin lebende Künstler raumgreifende Installationen aus…”, der Begriff Installation. Das kann ich nicht erkennen. Da sind Dinge an der Wand. Es zu sehr gebräuchlich und vielleicht auch schick, schnell mal etwas als Installation zu bezeichnen.
Unabhängig davon, ich bin zwiespältig. Von dem Aufsichtspersonal erfahre ich, dass der Künstler mehrere Monate mit bis zu vier Assistenten vor Ort verbracht hat, für die Wandzeichnungen.
Größeres Interesse, nein mit Spannung widmete ich mich der daneben liegenden Ausstellung “Anything Goes – Berliner Architekturen der 1980er Jahre”. Die Ausstellung untersucht was und wer die Bauarchitektur in Ost- wie Westberlin prägte. Hell auf begeistert war ich, als ich das Wohnhausfenster von meiner guten Freundin Marion Brinkmann in einem der Modelle entdeckte. Das fotografierte ich sofort als Erinnerung. Für diese Ausstellung die aus Modellen, vielen Architekturzeichnungen, Beschreibungen und einem Film besteht, schaue ich mir gewiss noch einmal an.
Wir waren auch noch auf der Galerieetage, wo vor allem Malerei des letzten Jahrhunderts zu sehen ist. Mir gefielen die Bilder von Lovis Corinth, Ostpreußischer Maler, in Eitempera besonders wegen seiner ausdrucksvollen Protagonisten. Nancy gefiel die das skizzenhafte bei Corinth nicht.

Blick von der Galerieetage in den Ausstellungsraum von Marc Bauer

19.05.2021 Feine Sache
Heute war ich wieder im Atelier, was eine feine Sache ist, weil ich diese größeren Formate am bearbeiten sein kann. Nebenbei auch weiter das vorgestern begonnene Zwergen-Hörbuch gehört. Krass viel Blut floss da oder es ging um Magie und große Geheimnisse. Rechne damit, am Ende gibt es ein Happy End.

Am linken Bild habe ich heute eine der zwei geplanten Figuren angelegt und an dem rechten auch noch bissel was dran gemacht.

17.05.2021 Vereinsarbeit und Panik Udo Erinnerung
Dreieinhalb Stunden Vorstandssitzung vom VBK per Zoom hat mir der Tag schon am Morgen in den Mittag hinein gebracht. Es gab diverse Themen zu besprechen. Danach hatte ich ganz schön Kohldampf.
Am Nachmittag fuhr ich auch noch zur Galerie VBK, um meinen Bildbeitrag der gestern beendeten Ausstellung UPDATE 21 abzuholen. Die Ausstellung hatte keiner besuchen dürfen, das finde ich nicht dufte.
Beim Radiohören erfuhr ich, das heute Udo Lindenberg 75. Jahre alt geworden ist. Lindenberg ist der Sänger an den ich die am weitesten zurückliegende Erinnerung an Mugge hören habe. So erinnere ich mich als wäre es gestern gewesen, wie ich mit meiner Schulfreundin Ramona M. gefühlt ewig bei ihr saß und immer wieder die selben Aufnahmen auf Kassette von Panik-Udo hörten. Wir fanden Udo voll cool. Ramona hatte auch noch Reinhard May und Klaus Hoffmann aus dem Westen gehört, aber da war ich dann raus. 

16.05.2021 Atelier
Besuchte mein Atelier und hörte eine fantastische Geschichte über Elben, Zwerge, Magier.

Die drei Bilder hatte ich heute bearbeitet. Sie sind noch unvollendet.

12.05.2021 Volkhard Böhm †
Heute erreichte mich unvorbereitet, aber kann man sich darauf vorbereiten, die Nachricht vom Tod des Kunsthistorikers Volkhard Böhm. Es heißt, er sei am Samstag, den 9.05.2021, an den Folgen von Corona gestorben. Mein erster Gedanke war: Volkhard, hast du dich nicht impfen lassen? Zu diesem Gedanken mischte sich eine Spur elterlicher Empörung gegenüber einem ungehörigen Kind hinzu.
Volkhard war einer von den GUTEN GUTEN. Äußerst bescheiden, eben ganz uneitel, irgendwie christlich. Ich hatte ihn 2015/16 kennengelernt im Rahmen des 175. Jubiläums des Verein Berliner Künstler. Unter seiner Mitwirkung entstand die Grafikmappe Jubiläums des 175. Geburtstag des VBK, die Ausstellung 7 schaben kratzen stechen, Galerie VBK und Ausblick – Gegenwart, rk-Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller, für die er Rezensionen schrieb, für die er auch Reden hielt oder die er kuratierte. Er hatte das alles aus reiner Freude zur Kunst, aus Sympathie zu den Künstlern und aus Liebe zur Druckgrafik getan. Seinesgleichen sehe ich weit und breit nicht in dieser Stadt. Vielleicht kommt später, etwas später noch einmal eine einer Seinesgleichen vorbei. Es wäre sehr gut. Für jetzt und hier, Chapeau Volkhard!!!

11.05.2021 Mit Marion unter dem blauen Himmel
Was gibt es Schöneres als unter blauen Himmel zu radeln? Und was gibt es Schöneres als unter einer Plastik des deutschen Bildhauers, Grafikers und Zeichners Fritz Cremer zu sitzen, um den mit  anatomisch fehlerhafter Körperhaltung geformten Spanienkämpfer zu zeichnen?
Freundin Marion (Marion Brinkmann) hielt länger beim Zeichnen von Cremer´s Plastik durch. Ich fühlte mich schnell durchgebrütet in der prallen Sonne und machte Husch, Husch.

Cremer´s Spanienkämfper und Marion (von links nach rechts)

10.5.2021 Kleine Bildungseinheit
Heute von 12 bis 15 h mich online weitergebildet. Bis auf ein Tutorial des Grafikprogramm kannte ich die Funktionen aber schon. Aber es war trotzdem ganz interessant und die Teilnahme nicht umsonst.

Screenshot mit Jil

9.05.2021 Hatte Freude
Heute gab es Gefühle von Freude, denn ich war malen.

ohne Worte

8.05.2021 8. Mai ist als Tag der Befreiung
Heute jährt sich zum 76 x der 8. MaiTag der Befreiung vom Hitlerfaschismus. So spricht heute ja keiner mehr. Hitlerfaschismus, das ist DDR Jargon.
Bei Wikipedia lese ich, das in der BRD der 8. Mai keine große Rolle spielte. Es heißt, das Verlierer nicht gefeiert werden sollten. Willy Brandt, ehemalige Bundeskanzler u.a. , hat 1970 in seiner Regierungserklärung auf den 8. Mai Bezug genommen, was der CDU/CSU Opposition arg missfiel.  Bis heute ist der 8. Mai kein Bundesdeutschen Feiertag. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Ausschwitz forderte die Vorsitzende des  Ausschwitz Komitee`s  Esther Bejarano,  deutsch-jüdische Überlebende des KZ Auschwitz Birkenau, die Einführung des 8. Mai als Bundesfeiertag. Nun, wie hat sich die Bundesregierung dazu geäußert, im Internet habe ich keine Erklärung darüber gefunden.

5.05.2008 Fensterbilder: Der 44. Kunstpreis
Über meine Nominierung für den 44. Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe hatte ich mich sehr gefreut, auch wegen der Ankündigung im Herbst an der Ausstellung teilzunehmen zu können.
Zu meiner Unfreude haben die Veranstalter  die Jurierung der Preisträger anhand der Online-Einreichung getätigt und eine Bildergalerie auf ihre Webseite gestellt, die die 84 nominierten Werke präsentiert. Wie wirklich ist das, muss ich nicht fragen. Alles wegen dem Corona. Nee, nicht wegen dem Corona. Das Corona hat die geänderte Verfahrensweise nicht angeordnet, es waren die Menschen. Schade, schade.

3.05.2021 Zoom am Morgen und zu anderer Stunde
Heute morgen Zoom Meeting in Sachen Verein, aber da es technische Probleme gab, treffen wir uns nun doch in der Galerie in den nächsten Tagen.
Heute die Nachricht aufgeschnappt, das evtl. ab 11.Mai die Museen wieder öffnen (https://www.berlin.de/ausstellungen/nachrichten/6146572-3041403-museen-koennten-ab-11-mai-wieder-oeffnen.html). Die Infektionszahlen sind rückläufig. Das Impfschutzgesetzt wirkt!?!

Nach der stark verkürzten Morgenbeschäftigung hatte ich viel “überschüssige Kraft” und so fuhr ich ins Atelier und malte an meinem kürzlich angelegten neuen Bild weiter.  7, nein wohl eher 8 Stunden lang, habe ich hoch konzentriert gearbeitet. Das war auch nötig. So bald die Figuren auf dem Bildgrund Platz nehmen wollen, wird es ernst, sehr ernst. Es ist so! Ungelogen!
Diese Malsause unterbrach ich nur für Mikroessens-Pausen von Trüffelkäsestullen mit Apfel- und Birnenstücken, auf die ich 2,5 Liter Muckefuck draufgab. Den Käse hatte mir, ebenfalls kürzlich, die liebe Freundin Marion (Brinkmann Immobilien) geschenkt, die meine Vorliebe für diese exquisite Speise gut kennt.

Der Beweis meiner Arbeit

28.04.2021 Ins Atelier gestürmt
Bin ins Atelier gestürmt und habe den Raum in Eitempera getaucht. Das es stinkt! Meine Ateliernachbarin Claudia Chaseling (Malerin) läuft alsbald zur Eingangstür und stellt sie einen Spalt auf mit einem Stück Holz, damit der Geruch abzieht. Das ist vergeblich,  die stinkende Tempera setzt sich über Tage durch. Ich weiß es.

An diesem und drei weiteren gearbeitet

27.04.2021 Gestern ein mühsames, langwieriges Tun und heute, Atelier
Gestern mit Literaturliste, Werkverzeichnis und so beschäftigt gewesen, was ein mühsames, langwieriges Tun ist. Es könnte auch alles einfacher sein, denke ich, wenn ich nur regelmäßig daran arbeitete.
Um wie viel effektiver würde ich diese Art von Tätigkeiten für Geld erledigen? Ich könnte mich austricksen, einen Versuch machen, mich selbst bezahlen. Ha, ha!!!
Heute entspannte ich mich, ich war malen. – Nichts denken, nur tun!

In den letzten Wochen, Monaten (?) habe ich vieles was angelegt war wieder weggenommen.

24.04.2021 In Memoriam Milva
Heute erreichte mich die Nachricht, die italienische Sängerin und Schauspielerin Milva ist im Alter von 81 Jahren verstorben. Milva ist die italienische Gisela May (deutsche Schauspielerin Diseuse und Brechtinterpretin) für mich. Allerdings war Milva´s rollendes “r” unvergleichlich. Eine große Interpretin ist von dieser Welt gegangen, ich wünsche sehr, dass sie es gut hat, wo immer sie jetzt ist mit dem, was von ihr noch existiert.
Bei Youtube fand ich diesen schönen, aber auch melancholischen Song: https://youtu.be/avQEo2qudHw


22.04.2021 Teilnahme am Zoomvortrag
Nahm heute an der Vortragsreihe “Wie es euch gefällt”, Teil III “Pixeltelling – eine Kulturgeschichte des GIF” von Tilman Baumgärtel (Autor,  Medienwissenschaftler und Journalist) teil. Veranstalterin war die Inselgalerie Berlin. Bis dato hatten “GIFst” für mich keine große Bedeutung gehabt. Klar hatte ich im Netz hin und wieder GIF-Animationen gesehen, aber das allein hat ja keine Bedeutung für mein Leben, für meine Arbeit. Wenn ich darüber nachdenke, erinnern sie mich etwas an Stop-Motion-Animationen, wie ich sie in meinem ersten Filmwerk verwendete. Liegt vermutlich an der Geschwindigkeit der Bilder.

Eine komische Begebenheit bildete sich durch die Ansicht der Zoom-Teilnehmerin Eva Hübner´s (Galeristin der Inselgalerie Berlin) ab. Die meiste Zeit hatte man nur den ihren Kopf bis zum Pony gesehen. Alles was an Gesicht darunter ist, war vom Monitorrand abgeschnitten.

Screenshot: Eva bringt sich mehr ins Bild, als sie sich zu Wort meldet

21.04.2021 Update im VBK
War zum arbeiten heute in der Galerie VBK, Update 21. Die Vereinsausstellungen mit Werken aus 2020/21 musste “gestellt” und anschließend gehangen werden. Alle Helfer hatten sich vor dem Aufbau einem Corona-Test unterzogen. Für mich war es der erste Test. Es war miserabel, hat mächtig weh getan. Noch immer spüre ich ein Brennen im Nasenraum. Nachträglich lese ich im Internet: “Wichtig sei, dass der Abstrich korrekt abgenommen werde. “Oft ist die Abnahmetechnik miserabel”, beklagt der HNO-Arzt. So sollte der Tupfer keinesfalls Richtung Nasenrücken nach oben in die Nase eingeführt werden. Stattdessen gilt: Am Nasenboden auf Höhe des Gehörgangs gerade und ganz vorsichtig nach hinten schieben. Schließlich müsste man um die sechs Zentimeter in die Nase hinein, um in den Nasen-Rachen-Raum zu gelangen,…” (Quelle https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_89258424/coronavirus-test-das-ist-die-korrekte-abnahmetechnik.html)
Sowas will ich erstmal nicht so schnell wiederholen.

Sabine Schneider und Helga Wagner,  zwei der 7 testwilligen Kollegen und Helfer am heutigen Tage (von links nach rechts)

17.04.2021 Atelier und Christa Wolfs Lektüre
Zweifel ist häufiger Begleiter meiner Arbeit im Atelier, so auch heute. Die Gründe dafür wechseln, aber vielleicht, betrachte ich es durch ein Mikroskop, wirken die Enden der Wehwehchen nur verschieden, entspringen aber doch alle dem einen und selben Anfang. Wie geht das? Es geht eben.
Nun das letzte halbe Jahr habe ich meine Arbeiten in Ausstellungen mehr oder weniger nur per Web betrachten können. Für die nächsten Monate sehe ich auch keine wesentliche Veränderungen. Es schlägt auf´s Gemüt. Freude kommt, wenn ich aus meinem sozialen Umfeld höre, “bin geimpft” oder “bin Impfberechtigt”. Selbst rechne ich nicht vor Sommer mit einem Impfangebot.

grad neu in Arbeit

Ganz andere “Baustelle”: Hätte ich nicht gedacht, aber lese nach 30 Jahren nochmal das “Sommerstück” von Christa Wolf aus Anlass meiner Lektüre der kürzlich erschienenen Briefe “Wir haben uns tatsächlich an allerhand gewöhnt”, zwischen Sarah Kirsch (Schriftstellerin) und Christa Wolf. Mit dem Lesen der Briefe hatte ich mich ja schwer getan. Am Ende hat es sich dann gelohnt, auch wenn der größte Teil der Briefsammlung “auf den ersten Blick” nicht so interessant ist. Aber, aber…
Um noch etwas mehr über die Beziehung der beiden Frauen zu erfahren, lese ich jetzt also das “Sommerstück”. In ihm verarbeitete Wolf den glückhaften Sommer 1975, in dem sie mit ihren Freunden in Neu Meteln (Mecklenburg Vorpommern) eine unvergesslich, schöne Zeit verbrachte. Auch Sarah Kirsch war unter ihnen, die sich hinter der Figur der “Bella” verbirgt.  Kirsch ist bisher aber im Lesestoff noch nicht aufgetreten, dafür Maxi Wander (österreichische Schriftstellerin) als “Steffi”. Wolf schreibt: “Es kann auch sein, daß der Trieb, der uns zusammenführte, stärker war als die Gegenkraft der Zufälle. Dabei waren nicht alle verloren wie Steffi, nicht im gleichen Sinn verloren wie sie. Ich war stolz auf mich, schrieb sie an Ellen (alias C.W), daß ich das Ungeheuerliche für mich behalten konnte. Aber man kann eigentlich gar nicht darüber reden, solange man es für möglich hält, denn dann herrscht große Sprachlosigkeit, und alles geht einen nichts mehr an – oder ganz anders als sonst .”
1977 stirbt Maxi Wander an Krebs. Wander´s “Guten Morgen, du Schöne” bleibt unvergessen für mich. Habe sogar noch das Buch und eine Hörspiel-LP davon. Beides sind originale DDR Produktionen.
Die Erinnerung an Maxi Wander, macht was mit mir. Wegen `Wander, aber auch wegen dem Krebs, der immer noch allen Ortens umgeht. Ich kenne welche, die den haben, auch welche, die ihn hatten und nun sind, wo wir alle irgendwann sein werden. Is nich schön, wenn man unter Schmerzen geht, denk ich, mein ich. Als wenn das bloße Sterben nicht schon schmerzvoll genug sein kann! 

13.04.2021 Sabine und Atelier
Habe heute Sabine Woide (Immobilien) in ihrem Büro im Haus der Werbung getroffen. Nach Plauderei über dies und das bei Kaffee, reden wir über die Nutzung von leerstehenden Gewerbe als Ausstellungsfläche. Adresse, Westcity, Kudamm. Sabine hat die Kontakte und so gut wie gleich die Schlüssel der Objekte an der Hand.
Ich hätte Interesse, sag ich. Auf dem weiteren Weg zum Atelier fahre ich zum Kudamm und sehe mir ein bestimmtes Objekt an. Habe x Ideen im Kopf, was man dort alles machen könnte. Nächste Woche geht es weiter mit der Planung mit Sabine.

Sabine und ich im Foyer des Haus der Werbung. Mein Bär im Hintergrund.

P.S. Im Foyer steht mein Berlinbär unbeschädigt, nur etwas eingestaubt auf dem Bärenrücken.

Anschließend war ich noch in der Bibliothek und im Atelier. Mit dem Malen lief es besser als gestern.

20×20 cm

12.04.2021 Atelier
War im Atelier und habe gemalt. Sieht scheußlicher aus wie vorher. Aber wenn ich´s recht überlege, ist es jetzt nur anders scheußlich. Nebenbei das Hörspielthriller “Endzeit” von Liz Jensen über eine Umweltkatastrophe von apokalyptischem Ausmaß gehört. Natürlich kamen die Helden in einem Hubschrauber am Ende davon. Aber in welches davon gekommenes Ende entkamen sie eigentlich? 

9.04.2021 Meldungen
Die geplante Ministerkonferenz für den nächsten Montag wurde heute Mittag abgesagt. Warum, ich kann nur mutmaßen. Zuvor die Schlagezeile, das Prince Philip, (Duke of Edinburgh und Gemahl der britischen Königin Elisabeth II) am Morgen diesen Tages Zuhause – in Windsor – im Alter von 99 Jahren gestorben ist. Das berührt mich, auch wenn ich gegen Monarchien bin.
Am Abend erreicht mich ein Anruf von Sabine Woide (Immobilienmaklerin) mit Aussicht auf eine Ausstellungs-möglichkeit. Na mal sehen, noch ist nichts fest gemacht. 

4.04.2021 Osterüberraschung mit Spejbl und Hurvínek
Bei einer kleinen Tour im Internet wird mir Spejbl und Hurvinek
unter diesem Link https://www.youtube.com/watch?v=21HtWb1nBO8 angeboten. Spejbl und Hurvinek  unterhalten sich in dem kleinen Sketch über Ostern, das ist natürlich passend zum Ostersonntag.
Konnte nicht widerstehen, denn das Marionettenpaar Sohn Hurvínek und Vater Spejbl sind sehr komisch, die dazu noch in kurzen Dialogen mit reizvollstem gebrochenem deutsch kommunizieren. Ob die Puppenspieler in ihrer Muttersprache für ihre Protagonisten einen Dialekt angenommen haben, beschäftigt mich?

29.03.2021 Elias Canetti
“Masse und Macht” von Elias Canetti ist per Post eingetroffen. Das bereits gebrauchte Buch riecht staubig. Es steht  noch vereinzelt in Quarantäne an einer Wand angelehnt. Habe aber auch schon drin gelesen. 

26.03.2021 Atelier
Mal schön schön, war im Atelier malen gewesen. Vorher noch in der Bibliothek, Hörbücher ausgeliehen und beim Teufel Pigmente gekauft, teuer warn se.


22.03.2021 Online-Diskussion “Trinkwasser – Grundrecht oder Luxusgut” aus Anlass des Weltwassertages
Nahm an der Online-Diskussion “Trinkwasser – Grundrecht oder Luxusgut”, der Friedrich-Ebert-Stiftung, Mecklenburg Vorpommern teil mit den Referentinnen Prof. Dr. Petra Dobner (Inhaberin des Lehrstuhls Systemanalyse und Vergleichende Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Expertin im Bereich Wasserpolitik), Simone Goetz (Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern) und Renate Brügge (Abteilungsleiterin Wasser, Boden, Immissionsschutz und Abfallwirtschaft im Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern).
Fest steht, dass die Vereinten Nationen den freien Zugang zu einwandfreien Trinkwasser 2010 als Grundrecht der Menschen erklärt hatte. Dennoch hätten viele Menschen auf der Erde kein Trinkwasser, so beginnt Frau Dobner ihr Referat.
Besondere Aufmerksamkeit widmet sie dem Wert von Wasser. So wies sie auf die Erklärung der »Internationalen Konferenz über Wasser und Umwelt« 1992, in Dublin hin, in der erstmals der “ökonomische Wert des Wassers” als Titel aufgenommen wurde. Im Abschluss der Konferenz in Rio de Janeiro, 1992, heißt es dann: “Bei der integrierten Bewirtschaftung der Wasserressourcen wird von der Annahme ausgegangen, dass Wasser ein integraler Bestandteil des Ökosystems, eine natürliche Ressource und ein soziales und wirtschaftliches Gut ist”  (Quelle warnsignal_klima_kap4_4.11_pilardeuax.pdf). Bisher war Wasser ein nur soziales Gut. Der Weg für Privatisierung von Wasserwirtschaft war bereitet,  Beispiel Rostock, die erstmals Wasserbewirtschaftung privatisierten 1993. Nur die Vorstellung von Privatisierung von Wasser empfinde ich als gruselig.
Frau Dobner stellte auch Hypothesen vor:
1.) so sei das Wasser ein soziales, öffentliches Gut ist, das für unser Überleben unverzichtbar und nicht austauschbar ist
2.) Das der Wasserverbrauch infolge verschiedener Faktoren wie Klimawandel, Verschmutzung zunehmend zu Verteilungskonflikten führt
3.) Das es zunehmend wichtiger wird, Wasser und Machtbeziehungen systematisch zu verknüpfen
4.) Das die globalen Managementprobleme zu nehmen werden
5.) Trotz hinreichender Hinweise auf die Verschärfung der Wasserbewirtschaftungsprobleme wird dies nicht ausreichend ernst genommen
6.) Den Schutz unserer Wasserressourcen voranzutreiben hat ökonomische Gründe: Kein Wasser, keine Produktion

17.3.2021 Online Seminar zum Infrastruktur-Atlas
Nahm heute an dem Seminar #3 Zukunftsinvestitionen: Infrastrukturen für die ökologisch-soziale Transformation, der Heinrich-Böll-Stiftung teil. Prof. Dr. Sebastian Dullien wies auf die Bedeutung der Infrastruktur, der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und sozialem Leben hin. So wollte er lieber in ein Europa weites Hochgeschwindigkeitsbahnnetz investieren, den Flugverkehr dagegen stark einschränken. Im weiteren plädierte er für das Aufnehmen von (Staats)Schulden zugunsten großer, nachhaltiger Projekte Bspw. für Wasserstoff- oder Breitbandversorgung.
Er stellte zudem klar, dass er für Wirtschaftswachstum ist. Die Ressourcen dürfe man dabei nicht verbrauchen. Detailliertere Erläuterungen blieben aus. Am Rande sprach er von  Begrenzung durch Verteuerung. Ob es so einfach ist, möchte ich sehr bezweifeln.

Bildbearbeitung Nancy Happ

16.03.2021 Kein guter Lauf
War im Atelier, malte, hörte ein Hörbuch mit Jürgen von der Lippe. Ihm ist  Anerkennung und Talent dafür von mir zu zu sprechen.
Was das Malen heute anging, so la la. Mit den großen Bildern lag ich heut im Streit.

Dies hier begonnen. Ob die Anlage so bleibt, weiß nicht.

13.03.2021 Kühlschrank weggemalt
Habe den defekten Kühlschrank weggemalt, der seit Wochen auf einen Abtransport hoffte. Nein, er nicht, ich hoffte, wünschte. Heute Mittag hat es endlich geklappt.
Dann noch die Drehkulisse von TV America von der Wand entfernt. Habe sie ordentlich eingepackt, ins Lager verbracht, anschließend gemalt an den großen Formaten. Ach was heißt groß, kommt ja auf die Perspektive an.

Ausschnitt

10.03.2021 VBK-Zoom
Der VBK will seine Webseite erneuern. Trafen uns deshalb in kleinem Kreis um darüber zu reden.

Snapshot: ameret, Kata, Dylan und ich während des Meetings

9.03.2021 Zeugnis
Bin heute nochmal am Kulturforum vorbei gekommen, wo ich wegen dem freundlichen Wetter von meinem Rad abstieg, meine erste Plenairzeichnung machte und die Piazza der Gemäldegalerie ablief und die Zeugnisse gestrigen Performance betrachtete.

von mir beschriebene Steinplatten

8.03.2021 Internationaler Frauentag
Noch vor der Performance von Fair share für Künstlerinnen schleppte Katarzyna Sekulla (Kunsthistorikerin und Büroleitung des VBK), Ines Doeschel (Künstlerin) und ich zwei Leitern, einen Klapptisch, eine Transparent mit Logo unserer Veranstaltung zum Kulturforum. Wir drei haben auch zusammen das Logo an drei Fahnenmasten unterhalb des Platzes vor dem Kulturforums installiert.

14 h soll die Performance beginnen, noch ist etwas Zeit.

7.03.2021 Schrubben vor dem Kulturforum
Kaffee getrunken, dann treffen vor dem Kulturforum mit Mitglieder der FAIR SHARE FÜR KÜNSTLERINNEN Gruppe. Gemeinsam haben wir die Steinplatten, die wir bei der Generalprobe am 27.02.2021 mit Künstlerinnennamen beschrieben hatten, wieder blank geputzt für die Performance morgen, 14 h. Zum Feiertag des “Internationalen Frauentags”, also morgen, beschreiben wir die Steinplatten in einstudierter Choreographie erneut. Aber schrubben ist nicht eingeplant, es sei denn, die vom Kulturforum verlangen das zu tiefst von uns.

Coole Ansicht, nech

4.03.2021 Mitschnitt vom Vortrag Online gestellt und geschwätzt mit Tom
Der Mitschnitt des Vortrags+Diskussion „Pars pro toto – der Hambacher Forst als Symbol für die Konflikte eines Wertewandels“ von Thomas Rath (Mitglied Initiative „Buirer für Buir“)  ist nun online unter: https://vimeo.com/519389123/bbc1a8f890

Heute habe ich außerdem mit Tom Albrecht (Mitglied der Ausstellungsgruppe KLIMAKIPPPUNKTE) länger telefoniert. Inhaltlich drehten sich unsere Themen um unsere Facebook-Gruppe, über fossile Brennstoffe, Lobbyismus, Wasserstoffverbrennungsmotoren, Fortbildungen für Künstler, Ökostrom, Windenergie, Nachhaltigkeit usw. Wir kamen sozusagen von einem zum anderen ins reden.

1.03.2021 Schneide den Mitschnitt vom Vortrag
Schneide den Mitschnitt vom Vortrag, dh. ich schneide Pausen Bspw. raus. Soll ja flüssig rüber kommen, hi.
P.S war beim Friseur. Farbe und Schnitt. Yaeh!

28.02.2021 Vortrag „Pars pro toto – der Hambacher Forst als Symbol für die Konflikte eines Wertewandels“
Das Ereignis, der Vortrag „Pars pro toto – der Hambacher Forst als Symbol für die Konflikte eines Wertewandels“ von Thomas Rath (Mitglied Initiative „Buirer für Buir“) ereignete sich planmäßig, heute Punkt 14 h. Selbst hatte ich leider Anfangs technische Probleme. Unberührt davon, Thomas Rath, er war Topp. Lina Schobel (Student der HfBK Dresden) & Paul Reßl (Student der HfBK Dresden), unsere Moderatoren haben einen Mitschnitt gemacht, den wir veröffentlichen werden.

Bildschirm während des Vortrags

27.02.2021 Generalprobe für den 8. März
Habe mich mit den Aktivistinnen von Fair Share für Künstlerinnen zur Generalprobe vor dem Kulturforum getroffen. Auch der VBK war vertreten mit Katarzyna Sekulla (Kunsthistorikerin und Büroleitung des VBK), Jutta Barth (Künstlerin), Ute Faber (Künstlerin), Claudia Hartwig (Künstlerin) und Sandra Becker (Künstlerin). Und zu meiner Überraschung verstärkte uns auch Marion Brinkmann, die ganz happy war, sich daran beteiligen zu können.

Die Fotos sind am Rande der Probe entstanden. Linkes Bild: Eine Drohne dürfen wir wegen der inneren Sicherheit nicht starten. Deswegen gibt es eine große Leiter für das Kamerafrauen.

26.02.2021 Zoom mit Lina, Paul und Thomas
Lina Schobel (Studentin der HfBK Dresden), Paul Reßl (Student der HfBK Dresden), Thomas Rath (Mitglied Initiative „Buirer für Buir“) und ich trafen uns heute via Zoom, um letzte Unklarheiten zum Ablauf unserer Live-Veranstaltung am Sonntag, 28.02.2021, 14 h, zu besprechen. Im Traum hätte ich nicht daran gedacht, dass ich nach dem ich 2019  “Die rote Line – Widerstand im Hambacher Forst “ (siehe Blog 1.07.2019) im Freilichtkino gesehen hatte, mal selbst eine Veranstaltung durchführe zu dem Thema.

Bildschirmfoto 2021-02-26 um 19.00.32

25.02.2021 Mit Simon P. Schrieber nach Holz gesucht
Der alte, ausrangierte Kühlschrank sollte heute abgeholt werden, aber aber.
Dafür habe ich den neuen (gebraucht) Kühlschrank im Atelier mit frischen Bioeiern für die Tempera bestückt. Außerdem war ich im 2. Hinterhof auf Suche nach Holzresten für ein Regal gewesen, das an Simon P. Schrieber´s Bildhaueratelier angrenzt. Der war dann auch da. Wir plauderten über Corona, Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten, das Alba seit 3 Monaten unsere Gewerbemülltonnen nicht entsorgt und und.
Simon führte mich durch sein Atelier, Skulpturen aus Stein in klein bis Manns hoch oder zwei Manns hoch waren zu betrachten. Die hier abgebildete Skulpturengruppe hatte er geschaffen, nach dem seine 93 Mutter gestorben war. Es habe ihm geholfen mit der Trauer fertig zu werden. Die Plastik zeigt seine Eltern, seine Kinder, seine Frau und Geschwister. Die Figur in der Mitte, sei sowohl sein Vater wie er selbst.

“Der lange Abschied” 2012, von Simon P. Schrieber

24.02.2020 Heidelberger Studie
Hat digitale Kunst einen Mehrwert? Der mir zugesandte Artikel der KULTUR MANAGEMENT NETWORK hat letztendlich keine Antwort parat, aber bietet zumindest ein Anstoß, um darüber nachzudenken. 
https://www.kulturmanagement.net/Themen/Studie-zur-Rezeption-digitaler-Kulturformate-Junges-Publikum-ist-nicht-begeistert,4263?fbclid=IwAR1fV-Kllm3YzQEtbkAuDsLs6Q6pp9Ieh8iYSYFOGVUwLK8vGwFHlrk9vU8

22.02.2021 Aliens
Heute die Videovorschau: Teaser II “ALIENS COME 2028” 2020, von Lina Schobel & Paul Reßl bei https://www.facebook.com/groups/klimakipppunkte/ eingestellt. Lina & Paul gehören zu unserer KLIMAKIPPPUNKTE Gruppe, aber nutzen Facebook nicht. So habe ich das übernommen. 
Hier geht es zum Teaser II: https://youtu.be/QRrozYoX04c

Picture of an Alien II 2028, 2020

19.02.2021 Bin wohl nicht ausgelastet?
Um 11 h Treffen in der Galerie VBK mit Lupe Godoy (Malerin), um das Audio von Gisela Plettau (Atelier für Gestaltung) mit einem Video zu unterlegen.
Die technischen Mittel zum Filmen sowie die Beleuchtung sind suboptimal. Wir verbringen drei Stunden in der Galerie, den Rest muss ich am Schnittplatz machen, muss ich zaubern. Mir qualmt der Kopf. Am Abend Telefonate, Änderungswünsche. Ich tue mein Bestes.
Jetzt bin ich ALLLLLLLLE.

Folgt diesem Link in neuem Tab:
https://youtu.be/jsIcrAdw1zg 

18.02.2021 Möglichkeiten der Werbung und Meeting mit Jitsi
Anstrengender Tag, dies und jenes kam zum Tagesprogramm hinzu, ungeplantes natürlich. Aber etwas erfreuliches, sogar sehr erfreuliches für unsere Showroom-KLIMAKIPPPUNKTE-Gruppe wurden Möglichkeiten der Werbung offenbart, wie keiner sie von uns kannte bisher. Aber  das Angebot ist mit viel Vorarbeit verbunden und für diese Vorarbeit haben wir verdammt wenig Zeit.
Morgen am frühen Abend soll der Spuk vorbei sein. Oh je, wenn es denn schon soweit wäre.

Am Abend dann das geplante Meeting mit JitsiLina Schobel (Studentin der HfBK Dresden), Paul Reßl (Student der HfBK Dresden) und ich trafen Thomas Rath (Mitglied Initiative „Buirer für Buir“) für ein Vorgespräch für eine Veranstaltung im Rahmen unserer Ausstellung. Es wurden technische und inhaltliche Sachen geklärt. Ein weiteres kurzes Meeting findet am 24.02.2021 statt.

Screnshot unseres Meetings

15.02.2021 Vereinsarbeit in der Galerie VBK und Vorbereitungen für den Vortrag von Thomas Rath
Heute morgen trafen sich unsere Vorsitzende Sabine Schneider (Malerin) und ich mit unserer Hausverwaltung im VBK für ein Informationsgespräch, in Sachen Sanierungsvorhaben. Das Gespräch brachte Erkenntnisse und nahm für beide Seiten Druck raus, hatte ich das Gefühl.
Herr Müggenburg, der für unser Haus mein Ansprechpartner ist, klebte später an der Fensterscheibe, um sich von draußen dass nur von Draußen einsehbare Video von Maria Korporal anzusehen. Auf dem Foto nun, einmal winkend, für mich zum Abschied.

Später noch mit Thomas Rath (Mitglied Initiative „Buirer für Buir“) telefoniert, in Vorbereitung auf seinen Internetvortrag „Pars pro toto – der Hambacher Forst als Symbol für die Konflikte eines Wertewandels“, am 28.02.2021, im Rahmen unserer “Preview im Showroom”. Donnerstag treffen wir uns via Internet und sprechen ein paar Details ab. Ich freu mich riesig über seinen Vortrag. Es ist dann auch mein erster Vortrag dem ich mit digitalen Medien beiwohnen werde.
Lina Schobel (Kunststudentin an der HfBK Dresden) und Paul Reßl (Kunststudent an der HfBK Dresden) übernehmen die Moderation für diese Veranstaltung. Yaeh, Yaeh!!! Dürfte  auch ihr erstes Mal sein, das Moderieren.

14.02.2020 Künstlertreffen via Internet
Via Internet treffen wir uns nun zum zweiten Mal. Diesmal gab es keine technischen Probleme, wir sind eingeübt.
Wir reden über unsere Ausstellung, KLIMAKIPPPUNKTE. Soll die noch 2021 oder erst 2022 stattfinden. Am Anfang hatte ich eine klare Meinung. In der Mitte der Diskussion schwenkte ich zum anderen “Lager” um, als die Abstimmung war, enthielt ich mich. Also wirklich nicht einfach und alles wegen dem Corona. Das Corona, das ist tückisch. Was soll man da drüber denken. Glaskugel gibt es noch nicht, dabei hat der WESTEN doch eigentlich alles.

Am Nachmittag traf ich Marion Brinkmann. Wir fuhren zum Treptower Park. Dort gingen wir vom Parkufer über das Wasser zur Freundschaftsinsel. Marion hat sich gar nicht eingekriegt vor Glückseligkeit.

zugefrorene Spree mit Blick auf die Brücke zur Freundschaftsinsel

13.02.2021 “Fair Share für Künstlerinnen” und die Claudia getroffen
Heute war ich, noch schien die Sonne – der Himmel zeigte sich blau – bei einem Treffen  der Gruppe Fair Share für Künstlerinnen vor dem Kulturforum. Schon Lenin hatte gewusst: Die Praxis beweist die Theorie! (Das Zitat prangte im Foyer meiner Schule.) Und so prüften wir die Theorie der Choreografie auf ihren praktischen Wert. Obwohl nach zwei Stunden noch nicht alles geklärt war, brachen wir auf. Inzwischen leicht angefroren, vor allem an den Füßen.

Kleine Nebenhandlung: Traf Claudia Hartwig (Künstlerin und VBK Mitglied) unter den Fair Share Künstlerinnen. Wir reden über ihr Druckgrafikprojekt, dass im März startet und besichtigten die Druckwerkstatt unseres Vereins, in der ich zuletzt 2018 mein einziges Künstlerbuch gedruckt hatte.  Wir verabredeten uns für nächstes Wochenende, um die Werkstatt aufzuräumen und Pläne zu schmieden. Wir wollen ein Workshop-Programm ins Leben rufen, Tief- und Hochdruck. Und alles am Besten gleich, hi.

Blick in den Hof des “Haus der Künstler”, der Vereinshauses VBK

12.02.2021 Begrüßungsrede Gisela Plettau ist online!!!
Die Präsentation des Ausstellungsrundgang-Video´s von Maria Korporal und Tom Albrecht ist via Facebook Punkt 19 h online gegangen.
Da ich es nun nicht mehr aushalte Gisela Plettau´s  (Atelier für Gestaltung) Begrüßungsrede nicht online zu stellen, gebe ich dem inneren Druck nun nach und stelle den Beitrag auf meiner Webseite jetzt schon mal online.

Folgt diesem Link in neuem Tab:
https://youtu.be/DQbyZ8D0e1Y

11.02.2021 Gisela Plettau und das Gestalten der kleinen Ausstellung “
Preview im Showroom” 
Gisela Plettau
(Atelier für Gestaltung) hat mir die Begrüßungsrede für die “Preview im Showroom”  in einem MP3 Format zu gesandt, da sie wegen dem Lockdown nicht persönlich anwesend sein kann. Wir sechs teilnehmenden Künstler können die Preview leider auch nur via Internet verfolgen unter:

https://www.facebook.com/groups/klimakipppunkte/
htttp://www.vbk-art.de

Gisela´s MP3 werde ich Samstag, gleich nach dem Aufstehen online stellen.

Bin mal gespannt, wie die Rede bei anderen Zuhörern ankommt. Mir gefällt sie sehr sehr. Gisela Plettau`s Text ist inhaltlich ausgewogen, er vermittelt Wissen und bleibt dabei erzählerisch. Was kann ich da mehr wünschen von einem Autor einer Rede. Nix!!! Bin wunschlos glücklich.

Gisela Plettau, vermutlich bei der schweren Arbeit. Aber sie jammert nicht. – Nie tut sie das. Beklagungen habe ich auch nicht von ihr vernommen. Sie ist ein “Kind” der Sonne, glaub ich, schätz ich….

War gestern mit den Kollegen in der Galerie zum Aufhängen. Heute saß ich lediglich als Zuschauerin, als Tom Albrecht und Maria Korporal (Teilnehmende Künstler von KLIMAKIPPPUNKTE) ein Video von der Ausstellung drehten.
Ich selbst hatte gestern auch spontan einen Minifilm gemacht, als alle schon wieder außer Haus waren. Inspiriert dazu hatte mich der Sound, der im Film zu hören ist.

Folgt diesem Link in neuem Tab:
https://youtu.be/rmp0U_d0Uz4

Unsere Bundesregierung hat den Lockdown zur Eindämmung der Coronainfektion bis zum 7. März 2021 verlängert. Friseure dürfen ab 1.03.2021 schon öffnen. Kaum kann ich mein Glück fassen, aber heute in aller Früh rief ich meine Friseurin an, hauchte ins Telefon, dass ich schon Scheiteln müsse und kein Tag länger als… Meine Ausführungen über mein Haarkleid müssen so erbärmlich gewesen sein, jedenfalls kann ich gleich am 1. März unter die Scherre. Yaeh, Yaeh!!!

10.02.2021 Trailer von Donald Sinclair online gestellt
Folgt diesem Link in neuem Tab:
https://www.youtube.com/watch?v=4F-qSH1iLJU

8.02.2021 Atelier
Heute war ich im Atelier für ein paar Stunden, zum Aufräumen, Suchen, Packen und auch um die Arbeit für den Showroom in der Galerie VBK abzuholen.  Nächste Woche würde ich wieder malen, so mein Plan.  Aber es gibt ein wesentlichen Hindernis, im WC, wo der Kühlschrank für meine Eitempera und alle ihre  alkoholischen Getränke lagern, roch es stark nach Faulem. Claudia Chaseling (Malerin und Ateliernachbarin) klärte mich auf, der Kühlschrank sei defekt. Ein Schock, ohne Kühlschrank gammelt mir jux schnell die Eitempera weg. Während des Lockdowns, wie krieg ich ein Ersatzgerät her?
Der Aufgabe habe ich mich noch nicht angenommen, aber ich hätte es sollen. 

7.02.2021 Zoom mit Klimakipppunkte-Künstler
Die geplante Ausstellung Klimakipppunkte vom 12.-7.03.2021 wird verschoben. 7 künstlerische Positionen werden aber die “Schaufenster” der Galerie VBK in der geplanten Ausstellungszeit bespielen. Um das vorzubereiten trafen wir uns per Zoom von 10:30 – 13 h. Es wurde dabei überlegt und diskutiert und erwogen, am Ende des Tages ist nun einiges geschafft. Maria Korporal hat das Layout für die Werbemittel teilweise schon umgesetzt. Dann ist die Pressemitteilung von Gisela Plettau (Atelier für Gestaltung) formuliert und in Form gesetzt und versandfertig übermittelt wurden. Eine Arbeit, wofür sie Zeit ihres freien Wochenendes spontan geopfert hat. CHAPEAU!!!
Und ich selbst, natürlich war ich auch nicht faul. Mein Kopf raucht. Ob ich wohl schlafen kann? Doch, doch, ganz sicher kann ich schlafen.
PM_KLIMAKIPPPUNKTE2021
Ankündigung Vortrag Rath

6.02.2021 Zoom mit Künstlerinnen-Initiative Fair share
Habe mich der Künstlerinnen-Initiative Fair share für Künstlerinnen (https://www.facebook.com/Fairshareforwomenartists/posts/108282167925325) angeschlossen, die zum Internationalen Frauentag, am 8.März 2021, 14 h, eine Kunstaktion vor der Neuen Nationalgalerie durchführen und noch weitere Mitstreiterinnen suchen. Die Initiative tritt für mehr Sichtbarkeit von Künstlerinnen ein, denn wie auch in anderen Arbeitsbereichen unlängst bekannt, besteht eine Ungleichheit gegenüber dem Manne, nur weil sie kein Mann ist.
Heute lernte ich einige der Mitstreiterinnen bei einem Zoomtreffen kennen:

5.02.2021 Benachrichtigung einer Nominierung
Jetzt bin ich platt, gerade eine Benachrichtigung erhalten, dass mein Bewerbungsbeitrag für den 44. Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe nominiert ist. Freu mich sehr, dass meine Malerei diese Würdigung erfährt.

3.02.2021 Nachtrag Telefonat mit Rosika Janko Glage zu Heiner Müller
Rosika Janko Glage (siehe 2.02.2021) zitierte gestern während unseres Telefonats Heiner Müller´s  Text “Herzstück”:
“Herzstück
Eins Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen.
Zwei Wenn Sie mir meinen Fußboden nicht schmutzig machen.
Eins Mein Herz ist rein.
Zwei Das werden wir ja sehn.
Eins Ich kriege es nicht heraus.
Zwei Wollen Sie, daß ich Ihnen helfe.
Eins Wenn es Ihnen nichts ausmacht.
Zwei Es ist mir ein Vergnügen. Ich kriege es auch nicht heraus.
Eins heult
Zwei Ich werde es Ihnen herausoperieren. Wozu habe ich ein Taschenmesser.
Das werden wir gleich haben. Arbeiten und nicht verzweifeln. So, das
hätten wir. Aber das ist ja ein Ziegelstein. Ihr Herz ist Ziegelstein.
Eins Aber es schlägt nur für Sie.”

Das gefiel mir, zum einen der Müllers Komik imText und das Rosika von Müller was bei sich im Zimmer an der Wand hat.

2.02.2021 Telefonat mit Rosika Janko-Glago
Am Abend erreicht mich ein Anruf von Rosika Janko-Glago (Malerin) aus dem nördlichsten Zipfel Berlins, die sich über unsere Pläne zur KLIMAKIPPPUNKTE-Ausstellung informieren möchte. Aber da kann ich momentan nichts verbindliches vortragen. Das Volk der BRD (ist das ein Ostbegriff?) wartet auf den 10. Februar 2021, der nächsten Zusammenkunft der Länderoberhäupter und der Bundeskanzlerin. Trage ihr dennoch Optionen für unsere Ausstellungsgruppe vor. Wir müssten uns aktuell aber etwas gedulden, leider.
Das Gespräch erfährt dann mehrere Richtungswechsel, es dreht sich so z.B. um Theater, Literatur, Malerei, Oper und und. Eine längere Strecke unterhalten wir uns über Joseph Beuys, der im Mai seinen 100 jährigen Geburtstag feierte, würde er noch leben. Rosika hat sich einige Zeit intensiv mit seinem Werk beschäftigt. Auch einige Arbeiten zu Beuys sind in diesem Zusammenhang entstanden. Soweit tief ist meine Beziehung nicht zu ihm, aber Liebe ist es schon.
Über zwei Stunden haben wir geredet, die Zeit verging im Flug.

1.02.2021 Zu Besuch bei Barbara Czarnojahn
Heute war ich bei Barbara Czarnojahn (Malerin und Kollegin bei KLIMAKIPPPUNKTE)) zu Besuch für das Interview zum Thema Nachhaltigkeit (siehe auch 16.01.2021).Nebenbei bissel geplaudert, auch über Corona und was da noch kommt oder nicht.

Barbara in ihrem Atelier in Marienfelde

30.01.2021 Wintereinbruch?
Nancy Happ (Filmpartnerin, Journalistin, Konzeptionistin) schickt mir dieses Bild aus Niedersachsen. Das ist  Kunst und doch nur Computer animiert. In Berlin hatte es in der Nacht geschneit, aber am Morgen war die Idylle schnell auf den Wegen, wo Menschen sich drauf bewegen, gestört.

Mit Schnee bedeckter Gifhorner Hinterhof am Samstag Vormittag

Wie steht es um Corona? Habe das Gefühl, wir warten auf eine merkliche Vervielfachung der Mutanten. Die Wissenschaft braucht am Ende doch trotz der statistischen Hochrechnungen, einen realen, messbaren und vergleichbaren Nachweis.
P.S. Meine Statistik der ersten 45 Plätze der Johns Hopkin University führe ich weiterhin täglich einmal am Morgen.

29.01.2021 Am Müggelsee
Wieder ein Anruf und eine Einladung, heute soll´s das Gebiet am Müggelsee werden. Marion Brinkmann und ich fahren an den Spreetunnel Friedrichshagen heran, von wo wir unter dem See auf die andere Seite gelangen und dann laufen und laufen. Wir begegnen nur wenigen Leuten.

Vielleicht grad am Strandschloweg, vielleicht aber auch woanders?

27.01.2021 Wuhlheide
Morgendlicher Anruf mit Überbringung einer Einladung zum Ausflug unter Bäume in die Wuhlheide, die mir bis Dato unbekannt ist. Stimme dem Vorschlag sofort zu. Marion Brinkmann holt mich mit dem Auto ab. Auf der Fahrt berichtet sie mir von den Tagen, als noch die Pioniereisenbahn dort fuhr. Ich will sie natürlich sehen, diese Eisenbahn der Pionierkinder.
Das städtische Waldgebietim Osten Berlins bezaubert, wirkt verwunschen, märchenhaft.
Mir kam die Baba Jaga in den Sinn, die samt ihrem Hühnerbeinhaus hier drin wirklich nicht auffiele. Die Menschen würden doch denken, das müsse so sein, die hier und überhaupt. Dass es sich eben um einen Märchen-Wald handele, einen Echten, sowas soll es geben. In Märchen, das weiß jedes Kind, gibt es Märchenwälder.

25.01.2021 Nancy und Donald
Traf für ein paar Tage Nancy Happ (Filmpartnerin, Journalistin, Konzeptionistin) des Filmes “I love me so. Me too!” wegen,  der den letzten Schliff bekommen soll. Vier Augen sehen schließlich mehr.
Nancy spricht die Szene in der Donald Sinclair sich telefonisch gegenüber Medien zu möglichen Zusammenhängen zwischen dem vom Atlantik kommenden Hurrikan Petra und dem Klimawandel äußert, ein weiteres mal ein.
Damit sie sich mit dem Geist des Dino Donald besser verbinden kann, hält sie ihn auf dem Arm bei der Aufnahme. Die Aufnahme findet am Ende nicht in den Film. Ich entscheide der schon bestehenden älteren Version den begehrten Filmplatz zu geben.

Nancy und Donald bei der Tonaufnahme

Nancy hat außerdem Aufnahmen für mein Filmdokument “Nachhaltig – Ich!” über sich ergehen lassen. Ihre und Barbara Czarnojahns Aufnahmen aus Februar 2020 sind nicht abspielbar, weswegen ich sie wiederhole. Zu Barbara gehe ich  nächste Woche, erst dann kann ich die gesamten 12 künstlerischen Positionen zum Alltag im Klimaschutz zusammen bringen.

19.01.2021 Shotdown um 3 Wochen verlängert
Der Shutdown zur Eindämmung der Coronainfektionen wurde bis zum 14.02.2021 verlängert. Das heißt auch, dass KLIMAKIPPPUNKTE am 12.02. nicht starten wird wie geplant.

18.01.2021 Lina Schobel
Lina Schobel (Malerin und Kollegin bei KLIMAKIPPPUNKTE) und ich haben heute fast 2 h am Telefon geplaudert. Ihr geht es gut. An der Uni laufe nicht viel. Lina störe das aber noch nicht. Es herrscht Einigkeit bei uns: Corona und so, wir wollen es nicht daaa haben.

17.01.2021 Spaziergang auf dem Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee und im Anton-Saefkow-Park
Mit Marion auf dem Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee (der flächenmäßig größte, erhaltene  jüdische Friedhof Europas) spazieren gewesen (war ihre Idee). Erstaunlich wie viele es dort außer uns am Sonntag Morgen zum Gange unter freien Himmel hinzog. Wir standen am Grab von Stefan Heym (Schriftsteller). Es war zufällig, dass wir es entdeckten. Eigentlich entdeckte es Marion.

Ich mochte nicht gern auf dem Friedhof sein, nölte etwas und war froh als ich das Friedhofstor in Richtung Stadt wieder überschreiten konnte.

Eingangstor des Jüdischen Friedhofs

Auf dem Heimweg machten wir Stopp am Anton-Saefkow-Park, wo ich mich dann schnell in Freude brachte.

Liege auf einer um die eigene Achse drehbare Sonnenliege, Anton-Saefkow-Park, Yaeh!

16.01.2021 Treptower Park und Barbara Czarnojahn
Bereits am Vormittag mit Andrea N. am Alten Hafen des Treptower Parks zum Spaziergang getroffen. Unterwegs konnte ich nicht umhin, Baumstämme von Rankenpflanzen zu befreien.  Eine mühevolle, langwierige Arbeit, die zum Teil ohne unterstützendes Werkzeug nicht geht. Sonderbar, das an manchen Stellen viele Bäume betroffen, an anderen wieder gar nicht waren.

Gegen halb zwei, als wir an den Hafen zurück gekehrt waren für einen kleinen Imbiss, war die Gegend gut mit Menschen begangen und per Rad befahren. Bissel wie auf den Rodelbahnen in Sachsen und Thüringen über die Feiertage.

bei der Freilegung von Baumstämmen im Treptower Park

Zuhause einige Telefonate geführt, u.a. mit Barbara Czarnojahn (Malerin und Kollegin bei KLIMAKIPPPUNKTE). Das war lustig. Wenn es nicht ganz “doof” mit dem Lockdown kommt, dh. verboten ist, sehen wir uns am 1.02.2021. 

15.01.2021 Heinrich Heine
Stöberte für ein Geburtstagsgeschenk bei Dussmann und kaufte mir eine Biografie über Heinrich Heine. Weiß nicht, wie mir dabei geschah. Das zukünftige Geburtstagskind ging erstmal leer aus. 

12.01.2021 Film-Zeichnung
Endlich eine Zeichnung für meinen aktuellen Lieblingsfilm “I love me so. Me too.” gemacht. Morgen sollen die Dinolords gezeichnet werden. Das wird lustig aussehen.
Habe heute auch damit begonnen das Dokumaterial für “Nachhaltig-Ich” zu sichten und für den Schnitt vorzubereiten. Das wird nicht einfach, die beteiligten 12 künstlerischen Positionen sind unterschiedlich in vielerlei Hinsicht, aber problematisch ist, dass sie es auch in der Tiefe sind. Letzteres hat größere Bedeutung.

11.01.2021 Einladungskarte der Ausstellung KLIMAKIPPPUNKTE freigestellt
Die Einladungskarte KLIMAKIPPPUNKTE hat unsere Ausstellungskollegin Maria Korporal aktualisiert. Jetzt bleibt abzuwarten, ob der Lockdown im Februar aufgehoben wird. Die Rate der Neuinfektionen ist leider noch hoch.

9.01.2021 Marion as Elisabth II.
Marion Brinkmann kommt zum Essen und für eine neue Tonaufnahme für den Donaldfilm. Im Abspann des Films steht bereits … Marion Brinkmann as Elisabeth II.

…und ein Making of davon


8.01.2021 Kata besucht

Am frühen Nachmittag Katarzyna Sekulla (Kunsthistorikerin und Büroleitung des VBK) im VBK besucht, um ihr unsere Filmaufnahmen (siehe auch16.12.2020) zu zeigen. Kata zeigte sich zufrieden und zudem amüsiert. Na dann…

5.01.2021 Zeichnung abgeholt, Notizen über den Lockdown
Am Nachmittag habe ich meine Zeichnung “Wem gehört die Stadt?” von ihrem Ausflug, aus der Galerie VBK abgeholt und ins Atelier gebracht.
Während  dessen verkündet meine, deine Bundesregierung die Verlängerung des aktuellen Lockdowns.  Ich habe Mühe mich zu erinnern, wann genau das ALLLES im Herbst begann?
Recherchen (https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/bundesweiter-lockdown-1829134) zufolge: 2. November 2020, leichte Lockdown. 16.12.2020, harter Lockdown. 11.01.2021 (Verlängerung) harter Lockdown. Jedoch in Gebieten mit Fallzahlen über 200 pro 100 000 EW wird ein gebietsbezogener super harter Lockdown verordnet. Einen weiteren Monat ohne Baumarkt und Friseur. Was wiegt mehr?

3.01.2021 Schnee

Trau meinen Augen nicht als ich nach dem Aufstehen aus dem Fenster schau, es schneit. Das bringt mich unverzüglich nach draußen, der Erinnerung meiner Kindheit nachjagen. Die Realität kann dann nicht mit ihr mithalten, aber egal, der Spaziergang durch den Stadtpark Friedrichshain hat mir gut getan.

Innenhof, Berlin-Mitte

1.01.2021 Neujahr
Heute zum Neujahr ein Spaziergang auf den Teufelsberg mit Marion Brinkmann getätigt, wir waren nicht die Einzigen dort.
Der Teufelsberg ist ein denkwürdiger Ort, hier hatte ich einst als Neu-Berlinerin mein erstes Silvesterfeuerwerk in meinem Leben überhaupt gezündet. Es handelte sich dabei um Feuerwerk wie Knallerbsen, Gold und Silberregen, Feuerringe, Knallteufel. 

Marion Brinkmann und ich auf dem Teufelsberg (zweit höchste Erhöhung in Berlin)