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17.7.2018 Mal wieder gemalt

15.7.2018 Maria By Callas
Mit M. endlich heute in Maria by Callas gewesen. Besonders am Anfang plänkert der Film so vor sich hin. –  Der Regisseur Tom Volf kam sicer nur schwer in sein eigenes Vorhaben hinein, also reiht er erstmal einen ihrer Auftritte an den anderen. – Schaut, ob sich dabei ihm was rührt. – Aber muss ich deswegen ins Kino gehen? Schön Zuhause sitzen und bei Youtube durchsrollen ginge auch? Na ja, war dann doch interessant zu sehen wie diese Frau und  Operngröße sich im Lauf ihres Lebens veränderte und ihr maskenhaftes, gefühlsarmen und ihrer künstlichen Gestalt befreite und weich und lebendig wurde. Meine Küchenpsychologie läßt vermuten, dass ihre Bekanntschaft mit Aristoteles Onassis  damit in engem Zusammenhang stand.

15.7.2018 Trailer zum Film “Der Anfang meiner Ansiedlung”
Der Trailer ist freigeschaltet bei https://www.youtube.com/watch?v=QjimO83bMcI
Viel Spaß!

14.7.2018 Nachrichten aus der Medienwerkstatt
Trailer mit knappen sechsunddreißig Sekunden ist fertig. Jetzt sitzen wir am Ton für den Abspann.

Trailer bekommt den letzten Schliff

Mache mit bei Offene Ateliergarten bei Sandra Schmidt, Rosenthal-Pankow, 25. und 26. August 2018 mit.

13.7.2018 Nachrichten aus der Medienwerkstatt
Avijah und ich sitzen immer noch (22:42 Uhr) am Filmschnitt. Machen den Trailer. Verbringen viel Zeit mit warten und warten, dass das Projekt geladen oder gespeichert oder …wird. Es ist ermüdend. M. hat uns Essen von Monsieur Vong vorbeigebracht, dass wir mit Blick auf das Bethanien am Mariannenplatz genußvoll und hungrig verspeisten. Für Avijah war es das erste Mal, dass sie mit Stäbchen gegessen hat.

Ton wird reguliert

12.7.2018 Komische Oper Berlin
Heute in der Komischer Oper zu Pelléas et Mélisande von Claude Dubussy gewesen. Ebenfalls wie am Vorabend ein musikalisches Drama, aber durchsetzt mit schöner Meloncholie. Dachte in einigen Passage an Philip Glass und fragte mich, ob er sich wohl von Dubussy inspiert fühlt.
Zu gestern: Ich kann nicht sagen, welchen der beiden Opernabende ich den Vorzug gebe. Ich denke, ich möchte beide noch einmal sehen und am liebsten an der Komischen Oper.

11.7.2018 Komische Oper Berlin
Heute zum zweiten Mal  in der Komischen Oper Berlin Die Gezeichneten gesehen. Habe strahlend das Opernhaus verlassen.

Plakat der Oper

10.7.2018 Pflanz was!
Mit N. Rad gefahren und an einem Standort  von Pflanz was! vorbei gekommen. Das Gartenprojekt hat Vattenfall 2016 ins Leben gerufen. Es gibt derzeit zwei Standorte in Mitte. Vattenfall  stellt der Welt in Aussicht weiter zu expandieren können wir später bei unserem Besuch vernehmen.
Das Konzept, jeder kann kommen und den “Garten” nutzen. Ob er nun darin arbeitet oder abhängt, ist dem Betreiber egal. Denn für alle Fälle sind in den Monaten März bis Oktober Studenten vor Ort, die alle Pflanze hegen und pflegen. Laut Aussage des angetroffenen Studenten heute nutzen vor allem die Anwohner den Garten. Sie würden verschiedenes anpflanzen, dann ihr Wachstum  bestaunen und auch ernten. Allerdings sei es so mit den Beeten, alles gehört allen. Ob das geerntete unbedenklich ist, wo doch der Garten direkt an der viel befahrenen Köpenicker Strsse liegt, frage ich? Er antwortet, dass es bestimmung gibt, das Lebensmittelpflanzen mindesten zehn Meter vom Fahrstreifen entfernt sein sollen, so der Gesetzgeber. Dabei zeigt er auf die Gartenfläche und ohne ein Messband anzulegen, wissen alle, dass das keine zehn Meter hier sind.

9.7.2018 Es geht wieder einmal in die Medienwerkstatt

Bei der Arbeit, Medienwerkstatt

Am Donnerstag bin ich wieder in der Medienwerkstatt. Heute schon mal Zuhause bissel aufgeräumt für meine Filmpartnerin, die bei mir unterkommt. Speiseplan habe ich noch nicht geschrieben. Morgen muss ich noch Vita Cola und Schokolade kaufen. Ohne diese Lebensmittel kann sie nicht denken. Ansonsten lebt sie aber ganz gesund. ________ Meistens.

24,6.2018 Letzter Öffnungstag von 48 h Neukölln

Heute immer mal wieder Regen. Hoffe, dass sich dennoch Besucher auf den Weg machen und natürlich auch bei mir reinschauen. 14  bis 18 h ist geöffnet bei mir, also los!

22.6.2018 Start von “48 h Neukölln 2018” in meinem Atelier

Mit den Gästen komme ich schnell ins Gespräch. Hauptattraktion ist die in der Mitte des Raums stehende Drehkulisse des Animationsfilms. Es wird spontan ein erster Vorführtermin für den Film vorgeschlagen für den Abend des 17.8.2018, eine Liste für die Einladung angelegt. Im Laufe des Abends kommen weitere dazu.
Erst 00:30 Uhr verlasse ich mit den letzten Gästen das Atelierhaus.

16.8.2018 Bauarbeiten abgeschlossen

Atelier

Die Drehkulisse für den Animationsfilm “Der Anfang meiner Ansiedlung” ist komplett aufgebaut. Sie ist 1500*2500*2300 cm groß. In ihr habe ich eine Toninstallation integriert, mit atmosphärischen Tönen zur Drehkulisse. Diese wird nun bei “48 h Neukölln” präsentiert. Ich bin gespannt, wie sie auf meine Besucher wirkt.
Der Statiker ist für´s Erste zufrieden mit meinen Bauarbeiten. (Siehe auch 13.6.2018)

15.6.2018 Bauarbeiten gehen weiter

Atelieransicht mit neuem Unterbau für die Installtion

Endlich steht mein neuer Unterbau. Er ist ganz schön schwer. Habe Rücken.

13.6.2018 Bauarbeiten des Unterbaus wegen Einsturzgefahr

Aufbau eines neuen Unterstands für die Installation

Ich baue um. Der Unterbau meiner Installation “Eintritt frei – Eine Alternative geht noch”, die gleichfalls auch die Kulisse des Animationsfilm “Der Anfang meiner Ansiedlung” war, hatte ganz schön unter den Filmarbeiten zu leiden. – So sehr, dass sie eine beängstigende Schräglage aufwies und der Statiker die Dreharbeiten als vorzeitg beendet ansehen wollte. Meine Filmpartnerin reagierte prombt und wollte dem Film eine neue Wendung geben, in dem sie der Storry eine Actionszene einbaute. Man müsse mit den neuen Gegebenheiten etwas machen, wenn die Drehkulisse denn nun einstürze, war ihre Meinung.
Ich sah schwarz und sah zu, dass ich die Installation für die restliche Dauer des Filmdrehs ausreichend gesichert bekam. Der Statiker gab letztlich klein bei, als ich ihm zusicherte, dass ich den Unterbau nach Dreschluss neu baue.
Jetzt baue ich wie versprochen aus schweren Kanthölzern einen neuen Unterbau.

8.6.2018 Besuch des Deutschen Theaters Berlin, in “Medea Stimmen” in der Regie von Tilmann Köhler
Ich war in der Aufführung “Medea Stimmen” nach Christa Wolf im Deutschen Theater zu Berlin. 
https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/medea_stimmen/
Wolf hat “Medea Stimmen” 1996 veröffentlicht. Ich habe es mindestens zweimal gelesen. Es ist wie gute Butter in meinen Kopf eingegangen.  Im Theater erreichte mich nun der Text der Wolf nach Jahren wieder. Gleich mit dem ersten ausgesprochenen Wort der Bühnenfassung befand ich mich in einer angenehmen Aufregung, die bis zum Ende anhielt.
Nach dem Schluss vom Schluss ging es aber weiter. Die Lichter waren auf der Bühne unlängst erloschen und nun von Dunkelheit vollkommen benetzt. Mucks mäuschen still war´s, da konnte ich – in mir ein Gefühl von großer Erhabenheit, die keine Worte verlangte noch wünschte, empfinden. Was für ein Moment von Tiefe mir da gestattet. – Danke DT. Diese wurde freilich von dem ersten Applaudieren abgelöst, welches die Zuschauer nach und nach in Bewegung zurück brachte, auch mich. Schließlich geht Leben weiter.

4.6.2018 Heute gemalt
Die Installation steht noch. Bin lediglich dazu gekommen die Lichtquellen wegzuräumen. Machte einen kleinen Ausflug zum Tempelhofer Feld mit A.s neuem Fiat am Nachmittag und widmete mich meiner Malerei bis in den späten Abend.

 

3.6.2018 Der Film ist abgedreht
Ich habe etwas aufgeräumt, geordnet, entfernt. 

26.5.2018 Blick ins Atelier
Drehort für Animationsfilm http://www.a-streit.de/animation-2018/ und Malstudio. Der Raum ist  eng und beide Aktivitäten gehen nicht zur selben Zeit. Es findet ein stetiges schieben von Lampen und Staffelei statt.

16.5.2018 Idee für eine installative Arbeit zur Ausstellung Schattenräume notiert.
(Ausstellung geplant für November 2018)

Das Thema der Arbeit beschäftigt sich mit dem Mensch im Kapitalist. Es gibt einen ersten Textentwurf und Skizzen in meinem kleinen roten Buch.

12.5.2018 Besuch der Bayrischen Staatsoper zu München, in “Die Gezeichneten” von Franz Schreker.
Inszeniert von Krzysztof Warlikowski

Dachte nicht, dass man ein Opernwerk wie das von Schreker mit Quatsch bedecken kann, aber Warlikowski hat es mit überfrachtenden Bilderrätseln doch tatsächlich geschafft.

3.2.2018 Was tut eine unerleuchtete Künstlerin nun damit – macht sie Kunst oder nischt?

Das diesjährige Kunstfestival “48 h Neukölln” steht unter dem Schlagwort “NEUE ECHTHEIT”. Weiß nicht, ob ich schon mal ratlos war, aber nun bin ich es. Ich habe keine Ahnung, was die Kuratoren damit meinen!
Weil ich so in Ahnungslosigkeit schwimmte, war ich ganz Dankbar über das Angebot zu einer Vorbereitungsrunde, am 1. 2. 2018,  eingeladen worden zu sein. Ich ging auch hin, hoffte auf Erleuchtung, aber die kam mir nicht.
Was tut eine unerleuchtete Künstlerin nun damit – macht sie Kunst oder nischt?
Da muss ich mal ernsthaft nachdenken. Vielleicht kommt mir im Schlaf oder beim Gehen eine Erleuchtung? – Die Hoffnung stirbt besaglich zuletzt.