Blog

 

15.9.2018 Arbeitstreffen mit Helga und Sandra
Treffen uns in Helga`s Atelier. Die gemeinsame Ausstellung “Schattenräume”, November 2018, soll vorbereitet werden. Die Anfahrt war problematisch – überall Straßenabsperrungen in der City wegen Marathonlauf.
Zu guter Letzt aber angekommen und die Einladungskarte und was jede ausstellen möchte besprochen. Nächstes Treffen bereits nächste Woche. Es soll jetzt stramm alles erarbeitet werden, damit am Ende keine Hektik aufkommt.

13.9.2018 Ein Tag der Vernissage “Gebundene Zeiten”, Galerie VBK

Mein Ausstellungsbeitrag.


7.9,2018 Dionne Warwick mit der Neuen Philharmonie Frankfurt in der “Elbphi” zu Hamburg
War gestern zum Konzert im großen Saal der Elbphilharmonie von Dionne Warwick. Die Sängerin (*1940) ist in die Jahre gekommen. Da verwundert es nicht, dass die Stimme nicht mehr so kraftvoll und sicher ist. Geblieben ist die unverwechselbare Stimmfarbe. Ihre Songs “Don’t Make Me Over” oder “I Say A Little Trayer” trag ich im Herzen und auf CD. Sie sind zeitlos, obwohl schon ein halbes Jahrhundert alt.
Aufregender wie das Konzert war die Ansicht und Innenansicht der Elbphilharmonie. Das Außen ist Bombe, um es kurz zu sagen. Überhaupt das ganze Ensemble in der Hafen City gefällt mir sehr, irgendwie monumental und zugleich Marine-Speicherstadt anmutend, mit vermutlich neuen Nutzungskonzept.
Hinein in die “Elbphi” gelangt man über eine steile abgerundete Rolltreppe, die einem den Blick nach vorne und irgendwann auch nach hinten versperrt. Die Treppe ist wirklich sehr steil und es dauert gefühlt voll lange, ehe man ankommt. Leider wird es dann langweilig, weil der Besucher nur auf fade weiter führende, selbst zu begehende Treppen schaut, also einen ungestalteten Raum der – wohin das Auge auch blickt. Das wiederholt sich vom achten (geschätzt) bis in den sechszehnten Stock beliebig.  Abwechslung bietet allenfalls die in der Mitte des Gebäudes herum geführte Terrasse, der ich auch von außen schon Anerkennung und Aufmerksamkeit schenkte. Auf ihr kann der Gast einmal um das monumentale Gebäude laufen mit Blick auf die Binnenalster und die benachbarten Gebäude der Hafen City. Auch eine Bar und ein Restaurant bietet die Mitte der Elbphi. Das wiederum ist schön, dass ich nach dem Konzertbesuch das Erlebte noch bei einem kleinen Plausch ausklingen lassen konnte.
Zu guter Letzt der “große Konzertsaal”, der vier steil liegende Ränge plus Parkett sein eigen nennt. Bemerkenswert und zugleich total absurd, dass das Orchester sich vor einer Art Wellnes-Oase befindet, jedenfalls verortete mein Gehirn die wabenartige Oberfläche der Wände, die hinter dem Orchester auch noch dunkeler eingefärbt sind. Die anderen Wände sind weiß, aber auch wabenartig. Da habe ich natürlich gleich an Styropor gedacht mit dem ich ja gelegentlich arbeite.
Schade das Innen und Aussen keine Einheit bilden. Innen schwächelt es wirklich sehr. Es ist bieder und ich würde ungewusst des Baujahres der Zeit  der Erfolge der Sängerin Warwick zu ordnen.
P.S. Mir kam die Berliner Philharmonie ins Gedächtnis. Wieviel zeitgemäßer sie doch auf mich wirkt, dabei ist die nun wirklich aus der Zeit als Warwick die “Bretter der Welt” erklomm.

Elbphilharmonie Hamburg


5.9.2018 Empfehlung “Tag des offenen Denkmal”

Am 8.9.2018 nimmt der VBK (bin Mitglied) erstmals mit seinem Vereinshaus  am “Tag des offenen Denkmals” teil. Höhepunkt ist eine Einführung durch den Stadthisoriker Dr. Goebel mit anschließender Dachstuhlbegehung.
P.S. Unser Vereinshaus ist 1858 erbaut und bauhistorisch eine Perle des Spätklassizismus. Die Einführung beginnt 15 Uhr.
Adresse:
Schöneberger Ufer 57, 10875 Berlin

3.9.2018 “Gundi” kommt, ist Bombe!
Gestern im Kino den Film “Gundermann”,  in der Regie Andres Dresen gesehen. Dresen erzählt aus dem Leben des Liedermacher und Baggerfahrer Gerhard Gundermann. Der Sänger hat seltsamer Weise in meiner Musikbiografie keine Rolle gespielt, was mich heute erstaunt.
Der Regisseur hat ein interessantes Porträt von seinem Protagonisten gezeichnet. So widersprüchlich der Gundermann war, so echt ist er auch. Ich hätte ihn gern kennengelernt.
Während des letzten Abspanns, Gundermann stand noch mal auf der Bühne und sang, da kullerten mir Tränen über mein Gesicht. Diese Tränen galten nicht nur der Filmfigur, sondern auch der Zeit, die ich selbt in der DDR verbracht hatte. Da war Freude wie Schmerz, ganz nah beieinander.
Der Film ist Bombe, sehr zu empfehlen.
P.S. Die Rolle eines Baggerfahrers statt mit einem Mann mit einer Frau zu besetzen, das ist eine der kleinen Aufmerksamkeiten, die ich an Dresen´s Handschrift besonders mag.

29.8.2018 Museum Gronigen/NL

Sass heute im Museumscafe in Groningen, das nicht unweit vom Bahnhof liegt. Entdeckte dieses Modell (von?) im Foyer.

27.8.2018 Druckwerkstatt des VBK

22.8.2018 UFA Filmnächte
Habe gestern den Eröffnungsfilm der UFA Filmnächte “Der Geiger von Florenz” mit Elisabeth Bergner, Regie/Drehbuch Paul Czinner, 1925/26 gesehen. Der Film wurde mit Fördermitteln der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem ZDF und Arte aufwendig restauriert. Man erlaubte sich den Abend denn auch mit einen kurzen Einspielfilm zu dieser Tatsache zu beginnen. Danach trat die Schauspielerin Maria Schrader vor das Mikrophon. Sie lobte den Sponsor der Restaurierungsmassnahmen, dann aber verlor sie ein paar Worte über den Film und seine eigens für den Abend neu komponierte Musik.
Heute sah ich eine Reportage im rbb zur Eröffnung der UFA Filmnächte. Schrader wurde darin auch interviewt. Sie bekennt,  dass den Film nicht kannte.
Nachträglich wird mir nun klar, warum ihre Rede so Fremdwissenvorgetragen klang.
Zum Film selbst, nun, die Geschichte und die Regie ist banal und einfach gestrickt. Es gibt wirklich sehenswertere Stummfilme als diesen. Interessantes findet sich in der Darstellung der Beziehungen zwischen Renée (Elisabeth Bergner) und ihrem Vater (Conrad Veidt), dem Maler (Walter Rilla) und seiner Schwester (Grete Mosheim),  sowie der Schwester des Malers und Renée. Vater und Tochter, wie Schwester und Bruder haben für unsere Zeit ein ungewöhnlich inniges, betont körperlich-erotisches Miteinander dargestellt. Die homoerotischen Momente zwischen Renée und der Schwester des Malers bleiben da weit zurück an Unanständigkeit.
Ich frage mich, ob die benannten filmischen Zeichnungen die Wirklichkeit abbildeten oder nicht? Die 20iger Jahre waren laut Überlieferungen in vielerlei sehr offen, aber gestatteten sie derlei verwandtschaftlichen Kontakt ohne diese Beziehung zu sexualisieren?


21.8.2018 Kommentar zu “Der Anfang meiner Ansiedlung”
M. besucht mich am Abend in der Druckwerkstatt. Für einen Plausch setzen wir uns in den Hofgarten ins Dunkle. Es ist warm.
M. kommt auf den Film zu sprechen. Sie habe die Erzählerstimme erst gar nicht erkannt, aber die Stimme von Nancy empfand sie als herausragend.

20.8.2018 Druckwerkstatt des VBK
Ich habe überraschend Besuch bekommen und nutze die Gunst der Stunde die junge Dame gleich in das Handwerk der Radierung einzuführen. Sie erweist sich als aufgeschlossen und geschickt. Da sie mit ihren neun Jahren bereits “tonnenweise” Literatur über physikalische Zusammenhänge liest, kann es freilich sein, das dieser zwar frühe, aber kurze Eindruck nicht ausreicht, sie auf eine künstlerische Laufbahn vorzubereiten. (Hi.)

 
Mein Besuch fertigt seine erste Kaltnadelradierung an. Es wird eine Blume.

Heute: Aquatinta für den Kasten des Künstlerbuchs hergestellt. Anbei der erste Probedruck.

18.8.2018 Arbeitstreffen
Avijah und ich treffen unszum Datenaustausch, Pläne schmieden und Speisen. Wir verabreden ein nächstes Arbeitstreffen im September. Für die Zeit bis dahin nehmen wir uns vor die 121 GB Filmmaterial sichten. (Puh, ich bin jetzt erschöpft.)

17.8.2018 Erstaufführung des Animationsfilm “Am Anfang meiner Ansiedlung”
Heute nun, der Tag der Wahrheit. Erstmals gebietet das Filmteam dem begehrlichen Publikum ihr Filmwerk.
Der Abend beginnt schon gleich vielversprechend mit dem Eintreten freundlicher Menschen aus Berlin, Köln und Brüssel. Eine Dame hebt sich unter ihnen hervor durch ihr Mitbringsel, ein goßes Backblech voll Gemüsequiche. Eine andere Dame hatte sich zuvor ebenfalls hervorgetan durch das Herantragen von Getränken und Servietten und Bechern, die sie ganz auf einen Tisch zum freien Konsum darbot. Unter diesem guten Stern nun begann der Filmabend in HD Format. Dank zweier großer Boxen und einem Tuner, welche wir zuvor von Zuhause herangetragen hatten – erlebten alle die Vorführung in optimaler Kinolautstärke.
Nach der Betrachtung des Films gab es einen ordentlichen Applaus, die Filmerinnen. Zudem wurden Sachen gesagt wie: die Hintergrund-geräusche zu den Animationen passten gut und dass der Film ihnen neue Denkanstöße gibt. Es wurde auch gefragt, wie lange wir für den Film gebraucht hatten und ob unser nächster Film bereits in Produktion ist (das Publikum sah 2019 für realistisch)?
Sie seien jetzt gerade so in der Geschichte drin, sie wünschten sehr, dass die Geschichte weitergehe.
Ich erklärte, dass sei nicht ausgeschlossen, aber es sei noch nicht geplant. Wir würden aber von uns hören lassen.

 

11.8.2018 Künstlerduo Nathalie Djurberg & Hans Berg
Eine Empfehlung von Künstlerkollegen Christoph Damm, der kürzlich im Moderna Museet, in Stockholm, eine Ausstellung mit dem Künstlerduo Nathalie Djurberg & Hans Berg gesehen hat. Vielleicht interessiert das auch noch andere.

26.7.2018 Ein Ateliertag

Zum Feierabend immer noch nicht fertig

22.7.2018 Ausstellung, Bilder aus der SBZ/DDR in Halle an der Saale ist öde gewesen und Rink in Leipzig, na ja
War heute mit dem Kunstverein Pankow in der Ausstellung Wege der Moderne. Kunst in der SBZ/DDR 1945 bis 1990 in der Moritzburg zu Halle an der Saale. Die Ausstellung wurde aus dem Fundus der eigenen Sammlung zusammen gestellt.  Die meisten ausgestellten, ausschießlich männlichen Künstler waren mir nicht bekannt bis auf Ausnahmen wie Böhm und Schleef. Ob es nun an der Auswahl der Werke lag, der Enge in den Ausstellungsräumen oder an der langweiligen Führung der Schau, jedenfalls war ich froh als ich wieder draußen war.

Hof der Moritzburg Halle an der Saale

Danach ging es noch zu Arno Rink nach Leipzig ins Museum der bildenden Künste. Wie groß und hoch dort die Räume sind, das machte mir gleich den eigenen Kopf ganz frei.  Wie großartig dann auch die Ausstellungsführungs-Frau auf mich wirkte, was sie alles wußte, welche Bezüge sie veranschaulichte – da war einfach alles rundum gut.
Der Maler Rink begegnete mir hier erstmals. Er ist in meinen Augen ein Grafiker. Ich kam zu dem Schluss, das er nicht so meins.- Vielleicht weil ich eine große Distanz von seinen Arbeiten zu seinem Betrachter empfunden habe, den er mittels seiner Farbpalette und seiner konstruierten, hochverkopften Arbeitweise auf immer denselben Abstand hält.
Nichts desto trotz ist die Ausstellung sehenswert. – Und das Museum ist sowieso immer einen Besuch wert. Ich konnte auch noch einen kleinen Ausflug zu Paul McCarthy & Christian Lemmerz und Titus Schade im Haus machen, bei deren zeitgenössischen Positionen ich mich  sehr wohl fühlte.


17.7.2018 Ein Ateliertag

Meine Eitempera am Ende des Tages

15.7.2018 Maria By Callas
Mit M. endlich heute in  Maria by Callas gewesen. Besonders am Anfang plänkert der Film so vor sich hin. –  Der Regisseur Tom Volf kam schwer in sein eigenes Vorhaben hinein, also reiht er einen ihrer Auftritte an den anderen. – Schaut, ob sich dabei in ihm selbst was rührt. – Sich endlich eine Filmidee damit verknüpfen läßt. Aber muss ich deswegen ins Kino gehen? Schön Zuhause sitzen und bei Youtube durchsrollen ginge auch? Es war dann doch interessant zu sehen wie diese Frau und Operngröße sich im Lauf ihres Lebens veränderte und ihr maskenhaftes, gefühlsarmen Äußeres von ihrer künstlichen Gestalt befreite. – Nun endlich weich und lebendig wurde. Meine Küchenpsychologie läßt vermuten, dass ihre Bekanntschaft mit Aristoteles Onassis  damit in engem Zusammenhang stand.

15.7.2018 Trailer zum Film “Der Anfang meiner Ansiedlung”
Der Trailer ist freigeschaltet bei https://www.youtube.com/watch?v=QjimO83bMcI
Viel Spaß!

14.7.2018 Nachrichten aus der Medienwerkstatt
Trailer mit knappen sechsunddreißig Sekunden ist fertig. Jetzt sitzen wir am Ton für den Abspann.

Trailer bekommt den letzten Schliff

Mache mit bei Offene Ateliergarten bei Sandra Schmidt, Rosenthal-Pankow, 25. und 26. August 2018 mit.

13.7.2018 Nachrichten aus der Medienwerkstatt
Avijah und ich sitzen immer noch (22:42 Uhr) am Filmschnitt. Machen den Trailer. Verbringen viel Zeit mit warten und warten, dass das Projekt geladen oder gespeichert oder …wird. Es ist ermüdend. M. hat uns Essen von Monsieur Vong vorbeigebracht, dass wir mit Blick auf das Bethanien am Mariannenplatz genußvoll und hungrig verspeisten. Für Avijah war es das erste Mal, dass sie mit Stäbchen gegessen hat.

12.7.2018 Komische Oper Berlin
Heute in der Komischer Oper zu Pelléas et Mélisande von Claude Dubussy gewesen. Ebenfalls wie am Vorabend ein musikalisches Drama, aber durchsetzt mit schöner Meloncholie. Dachte in einigen Passage an Philip Glass und fragte mich, ob er sich wohl von Dubussy inspiert fühlt.
Zu gestern: Ich kann nicht sagen, welchen der beiden Opernabende ich den Vorzug gebe. Ich denke, ich möchte beide noch einmal sehen und am liebsten an der Komischen Oper.

11.7.2018 Komische Oper Berlin
Heute zum zweiten Mal  in der Komischen Oper Berlin Die Gezeichneten gesehen. Habe strahlend das Opernhaus verlassen.

Plakat der Oper

10.7.2018 Pflanz was!
Mit N. Rad gefahren und an einem Standort  von Pflanz was! vorbei gekommen. Das Gartenprojekt hat Vattenfall 2016 ins Leben gerufen. Es gibt derzeit zwei Standorte in Mitte. Vattenfall  stellt der Welt in Aussicht weiter zu expandieren können wir später bei unserem Besuch vernehmen.
Das Konzept, jeder kann kommen und den “Garten” nutzen. Ob er nun darin arbeitet oder abhängt, ist dem Betreiber egal. Denn für alle Fälle sind in den Monaten März bis Oktober Studenten vor Ort, die alle Pflanze hegen und pflegen. Laut Aussage des angetroffenen Studenten nutzen vor allem die Anwohner den Garten. Sie würden verschiedenes anpflanzen, dann das Wachstum  bestaunen und auch ernten. Allerdings sei es so mit den Beeten, alles gehört allen. Ob das geerntete unbedenklich ist, wo doch der Garten direkt an der viel befahrenen Köpenicker Strasse liegt, frage ich? Er antwortet, dass es Bestimmungen gibt, das Lebensmittelpflanzen mindesten zehn Meter vom Fahrstreifen entfernt sein sollen, so der Gesetzgeber. Dabei zeigt er auf die Gartenfläche und ohne ein Messband anzulegen, wissen wir, dass das keine zehn Meter sind.

9.7.2018 Es geht wieder einmal in die Medienwerkstatt

Bei der Arbeit, Medienwerkstatt

Am Donnerstag bin ich wieder in der Medienwerkstatt. Heute schon mal Zuhause bissel aufgeräumt für meine Filmpartnerin, die bei mir unterkommt. Speiseplan habe ich noch nicht geschrieben. Morgen muss ich noch Vita Cola und Schokolade kaufen. Ohne diese Lebensmittel kann sie nicht denken. Ansonsten lebt sie aber ganz gesund. ________ Meistens.

24.6.2018 Letzter Öffnungstag von 48 h Neukölln

Heute immer mal wieder Regen. Hoffe, dass sich dennoch Besucher auf den Weg machen und natürlich auch bei mir reinschauen. 14  bis 18 h ist geöffnet bei mir, also los!

22.6.2018 Start von “48 h Neukölln 2018” in meinem Atelier

Mit den Gästen komme ich schnell ins Gespräch. Hauptattraktion ist die in der Mitte des Raums stehende Drehortkulisse des Animationsfilms. Es wird spontan ein erster Vorführtermin für den Film vorgeschlagen für den Abend des 17.8.2018 und eine Liste für die Einladung angelegt. Im Laufe des Abends kommen weitere dazu.
Erst 00:30 Uhr verlasse ich mit den letzten Gästen das Atelierhaus.

16.6.2018 Bauarbeiten abgeschlossen

Atelier

Die Drehortkulisse für den Animationsfilm “Der Anfang meiner Ansiedlung” ist komplett aufgebaut. Sie ist 1500*2500*2300 cm groß. In ihr habe ich eine Toninstallation integriert, mit atmosphärischen Tönen zur Drehortkulisse. Diese wird nun bei “48 h Neukölln” präsentiert. Ich bin gespannt, wie sie auf meine Besucher wirkt.
Der Statiker ist für´s Erste zufrieden mit meinen Bauarbeiten. (Siehe auch 13.6.2018)

15.6.2018 Bauarbeiten gehen weiter

Atelieransicht mit neuem Unterbau für die Installtion

Endlich steht mein neuer Unterbau. Er ist ganz schön schwer. Habe Rücken.

13.6.2018 Bauarbeiten des Unterbaus wegen Einsturzgefahr

Aufbau eines neuen Unterstands für die Installation

Ich baue um. Der Unterbau meiner Installation “Eintritt frei – Eine Alternative geht noch”, die gleichfalls auch die Kulisse des Animationsfilm “Der Anfang meiner Ansiedlung”war, hatte ganz schön unter den Filmarbeiten zu leiden. – So sehr, dass sie eine beängstigende Schräglage aufwies und der Statiker die Dreharbeiten als vorzeitg beendet ansehen wollte. Meine Filmpartnerin reagierte prombt darauf. – Sie wollte dem Film eine neue Wendung geben, in dem sie der Storry eine Actionszene einbaute. Man müsse mit den neuen Gegebenheiten etwas machen, wenn die Drehortkulisse denn nun einstürze, war ihre Meinung.
Ich sah schwarz und sah zu, dass ich die Installation für die restliche Dauer des Filmdrehs ausreichend gesichert bekam. Der Statiker gab letztlich klein bei, als ich ihm zusicherte, dass ich den Unterbau nach Drehschluss neu baue.
Jetzt baue ich wie versprochen aus schweren Kanthölzern einen neuen Unterbau.

8.6.2018 Besuch des Deutschen Theaters Berlin, in “Medea Stimmen” in der Regie von Tilmann Köhler
Ich war in der Aufführung “Medea Stimmen” nach Christa Wolf im Deutschen Theater zu Berlin. 
Wolf hat “Medea Stimmen” 1996 veröffentlicht. Ich habe es mindestens zweimal gelesen. Es ist wie gute Butter in meinen Kopf eingegangen.  Im Theater erreichte mich nun der Text der Wolf nach Jahren wieder. Gleich mit dem ersten ausgesprochenen Wort der Bühnenfassung befand ich mich in einer angenehmen Aufregung, die bis zum Ende anhielt.
Nach dem Schluss vom Schluss ging es aber weiter. Die Lichter waren auf der Bühne unlängst erloschen und nun von Dunkelheit vollkommen benetzt. Mucks mäuschen still war´s, da konnte ich – in mir ein Gefühl von großer Erhabenheit, die keine Worte verlangte noch wünschte, empfinden. Was für ein Moment von Tiefe mir da gestattet. – Danke DT. Dies wurde freilich von dem ersten Applaudieren abgelöst, welches die Zuschauer nach und nach in Bewegung zurück brachte, auch mich. Schließlich geht Leben weiter.

4.6.2018 Heute gemalt
Die Installation steht noch. Bin lediglich dazu gekommen die Lichtquellen wegzuräumen. Machte einen kleinen Ausflug zum Tempelhofer Feld mit A.s neuem Fiat am Nachmittag und widmete mich meiner Malerei bis in den späten Abend.

 

3.6.2018 Der Film ist abgedreht
Ich habe etwas aufgeräumt, geordnet, entfernt. 

26.5.2018 Blick ins Atelier
Drehort für Animationsfilm http://www.a-streit.de/animation-2018/ und Malstudio. Der Raum ist  eng und beide Aktivitäten gehen nicht zur selben Zeit. Es findet ein stetiges schieben von Lampen und Staffelei statt.

16.5.2018 Idee für eine installative Arbeit zur Ausstellung Schattenräume notiert.
(Ausstellung geplant für November 2018)

Das Thema der Arbeit beschäftigt sich mit dem Mensch im Kapitalist. Es gibt einen ersten Textentwurf und Skizzen in meinem kleinen roten Buch.

12.5.2018 Besuch der “Bayrischen Staatsoper” zu München, in “Die Gezeichneten” von Franz Schreker.
Inszeniert von Krzystof Warlikowski

Dachte nicht, dass man ein Opernwerk wie das von Schreker mit Quatsch bedecken kann, aber Warlikowski hat es mit überfrachtenden Bilderrätseln doch tatsächlich geschafft.

3.2.2018 Was tut eine unerleuchtete Künstlerin nun damit – macht sie Kunst oder nischt?

Das diesjährige Kunstfestival “48 h Neukölln” steht unter dem Schlagwort “NEUE ECHTHEIT”. Weiß nicht, ob ich schon mal ratlos war, aber nun bin ich es. Ich habe keine Ahnung, was die Kuratoren damit meinen!
Weil ich so in Ahnungslosigkeit schwimmte, war ich ganz Dankbar über das Angebot zu einer Vorbereitungsrunde, am 1. 2. 2018,  eingeladen worden zu sein. Ich ging auch hin, hoffte auf Erleuchtung, aber die kam mir nicht.
Was tut eine unerleuchtete Künstlerin nun damit – macht sie Kunst oder nischt?
Da muss ich mal ernsthaft nachdenken. Vielleicht kommt mir im Schlaf oder beim Gehen eine Erleuchtung? – Die Hoffnung stirbt besaglich zuletzt.