Blog 1.01. bis 17.02.2020

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17.02.2020 Film
Letzten zwei Tage mit Nancy Happ mit unserem Filmprojekt beschäftigt, in der u.a. Donald auf Persönlichkeit aus UK trifft. Er will ihr die Tasche abnehmen, aber die alte Dame wehrt sich. Das Filmmaterial ist noch nicht gesichtet, aber für das Making of ist auf jeden Fall was aus der Szene dabei.
Haben außerdem über weitere Zusammenarbeit nachgedacht. Damit fiel auch die Entscheidung für einen gemeinsamen Gruppennamen. Das es was mit KOLLEKTIV … ist, da waren wir uns schnell einig, nur das da hinter, da sind wir am verhandeln.
Star der Zusammenarbeit soll Yves Sinclair bleiben. Mehr wissen wir noch nicht. Die Aussicht auf “Wiederholungstat” ist jedenfalls verführerisch.

14.02.2020 GMS Immobilia KG fördert …
Die GMS Immobilia KG fördert mein Ausstellungsprojekt KLIMAKIPPPUNKTE. Die Zusage kam heute. Ich kann´s noch gar nicht glauben. Wie das kam, ich hatte der Geschäftsleitung Simone Maderholz, eine wie ich finde, sehr bedachte  Anfrage zugesandt, der sie nicht widerstehen konnte (Smilie). Nun gibt es jedenfalls erstmals ein offizielles Zusammentreffen mit der GMS Immoblia KG, Sitz Berlin und Würzburg, und dem Verein Berliner Künstler.
http://gms-immobilia.de/index.html
P.S. seit kurzem arbeite ich für die GMS

10.02.2020 Treffen Klimagruppe
Heute Nachmittag nach dem ich schon zwei VBK SItzungen hinter mich gebracht hatte, traff ich mich mit den Klimakünstlern bei Helga Wagner im Atelier, das gut beheizt war. Gemeinsam Tee, Kaffee, Kekse, Schokolade konsumiert. Neben Organisatorischem haben wir den Titel festgelegt. Die Ausstellung wird heißen: “KLIMAKIPPPUNKTE”.
Außerdem verkündete ich die Neuigkeit, dass ich Julia Pfannschmidt (Kunsthistorikerin und Museologin) für die Moderation eines Werkstattgesprächs gewinnen konnte. Tja, die Nachricht führte nicht zu fanatischem Beifall, aber wurde auch nicht abweisend aufgenommen.

9.02.2020 Gedanken
Es gab zu viele Situationen ohne Pause für das Schreiben in jeglicher Hinsicht. Hänge meinen Plänen stetig  hinter her. Der Gedanke, nicht genügend Zeit zu haben für… ist Dauergast geworden. Er freut sich permanent über meine warme Stube und das Essen. Ja das könnte freilich besser sein. Zu oft Salat, weil´s schnell geht oder Grießbrei mit Obst, weil´s schnell geht und auch noch warm ist. Dass Letzteres dick macht wird stillschweigend von der Zubereiterin hingenommen.
Letzten drei Tage Bspw. für das Klimaprojekt aktiv gewesen. Freitag Gisela Plettau aus Würzburg getroffen, um den Pressetext zu besprechen, den sie schreiben möchte. Ich bin froh darüber, zumal sie die Aufgabe so leicht und unaufgeregt annimmt. Eine Einführungsrede für die Vernissage hält sie ebenfalls. Das ist ein richtiger Glücksfall, diese Begegnung.

Gestern und heute dann Besuch von Nancy Happ, mit der ich an dem neuen Film “I love me. Me too” arbeite. Mit diesem Tag war das der dritte Drehtag. Es liegt noch bissel was vor uns. Das Drehbuch ist nach hinten zumeist nur als Szenenidee vorgeschrieben, was zur Folge hat, dass die Drehs länger dauern, zum anderen sich in diesem Prozess neue Ideen entwickeln, was sich meist bereichernd für den Film auswirkt.

6.02.2020 Atelier
Heute bissel gebaut, Bühnenbild für Filmdreh am Wochenende vorbereitet, dann gemalt zwar nicht lang, aber gemalt an dem abgebildeteten Bild.

noch o.T.
1. Szenenbild, Entwurf des Films “I love me. Me too.

4.02.2020 Besuch in Lupe Godoy´s Atelier
Heute Nachmittag Lupe Godoy, die eine der 10 KünsterInnen meiner ins Leben gerufenen Klima Ausstellung ist, in ihrem Atelier besucht. Ihre zweidimensionalen Arbeiten sind mystisch, rätselhaft.

Lupe Godoy

3.02.2020 Tom Albrecht im VBK
Tom prüft sein Feinstaubmessgerät in der Galerie VBK für die geplante Klima Ausstellung. Die Angelegenheit stellt sich als undurchsichtig heraus. Mal funktionieren Teilaspekte, dann geht gar nichts. Warum, weeß kenner. Nach 2 h präsentiert er ein stabilen Messwert für Feinstaub, nur ist das Gerät noch nicht auf der Straße installiert, sondern hängt in den warmen Galerieräumen rum. Nächster Arbeitstermin in der Galerie steht an.

Tom Albrecht und Vasliy N. (VBK Mitarbeiter)

2.02.2020 Nobert Bisky in Potsdam; Villa Schöningen
Mit Ingrid B. und Marion in der Ausstellung von Nobert Bisky „Rant“ gewesen, in der Villa Schöningen, Potsdam. Abbildungen sind wegen der Bildrechte hier nicht gestattet. Die Bilder abmalen, möglich für diesen Artikel, aber dazu habe ich keine Lust. (Smilie) Ich bin froh, dass seine Bilder hier nicht 12 m über meinem Kopf hängen wie in der St. Matthäus Kirche, Berlin (Siehe auch Artikel 25.01.2020). Ansonsten, ja, ja wieder die Feststellung, dass ich zu den Motiven mit NVA Uniformierten und blonden Kindergruppen im Grünen eine Beziehung herstellen kann – eigene Kindheit und so, Pionier/gute Soldaten die den Sozialismus schützen – aber alle anderen Motive bleiben mir verschlossen.
Das wiederholte Erkennen, dass er ein “Lichtmaler” ist, bringt mich ebenfalls mit ihm nicht weiter. Irgendwas fehlt, irgendwas ist aber auch da.
Die größte Abneigung gilt seinem comichaften Stil für seine Erzählungen. Einige seiner Aquarell Vorstudien schienen mir dagegen lebendig, originell, echt, vielleicht weil ihnen das Überladene fehlte, sie nur das Wesentliche abbildeten.

26.01.2020 “Shoah” = “Holocaust”
Mit Marion den Dokumentationsfilm “Shoah”, 1985, von Claude Lanzmann gesehen, der für Interessierte in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgeführt wurde. Die Veranstaltung begann 10 h mit einer Einführung und endete 21:30 h. Es gab eine halbstündige Mittagspause und einige viertel stündige Kaffeepausen.
Habe niemanden Weinen gesehen. Mich selbst auch nicht. – Aber das muss nichts bedeuten, hat nichts zu bedeuten.
P.S. Claude Lanzmann´s Film hat eine Länge von 540′, also 9 Stunden. 1974 hat er mit dem Dreh begonnen. Insgesamt soll er etwa 350 h Filmmaterial abgedreht haben. Fünf Jahre benötigte er für den Schintt.

25.01.2020 Stiftung Matthäus, Norbert Bisky POMPA
Die Stiftung St. Matthäus hat Norbert Bisky zu der Ausstellung “POMPA” eingeladen (10.11.2019 bis 16.02.2020). Die Aufsicht, eine junge Frau, berichtete mir, dass Bisky´s Werke so viele Besucher anziehe, wie sonst keine andere.
Es hat sich wohl nicht rumgesprochen, dass die Bilder, teilweise nicht mal die Originale wie ich in https://www.berlin.de/ausstellungen/nachrichten/5966592-3041403-norbert-bisky-mit-doppelausstellung-zu-d.html nachträglich las, 12 Meter unter der Decke hängen. Wie hoch wären die Besucherzahlen bei Ausstellungen, wenn die sie wüssten, dass sie nicht näher als 12 Meter an die Kunstwerke heran käme?
Im Mittelgang des Kirchenraums liegt ein großer Spiegel auf den Boden, in den man reinglotzen kann, um dann zu sehen, was “man” vor ihnen zu schützen suchte. Die Kunstwerke im Spiegelbild wirken nicht wie Bildnisse auf einem Monitor. Alles was ich darin erblicke, wirkt unecht.
Also ich sag mal, ich finde das nur doof.
Marion und Ingrid dagegen, mit denen ich unterwegs war, passten sich einfach an die Gegebenheiten an. So legte sich Ingrid der länge nach auf eine der Kirchenbänke. Das war dann wiederum amüsant, wie die Ingrid sich mit ihrem krummen Rücken und ihren 87 Jahren der Situation stellte.

23.01.2020 Gute Nachrichten
H
eute per Mail die Zusage für eine Ausstellung in der Inselgalerie, Berlin Friedrichshain, erhalten, bei der ich mich mit Helga Wagner 2018 vorgestellt hatte. Das sind gute Nachrichten.

21.01.2020 Ein neuer Drehtag
Für das neue Filmprojekt für 24 h mit der Bahn nach Gifhorn gereist.Die Fahrstuhlszene und Frühszene gedreht. Jana Richter glänzt in allen Rollen und zieht die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Da muss ihr Spielpartner erstmal klar kommen mit.
Drehorte waren das Frauenzentrum und das Mehrgenerationshaus der Kleinstadt Gifhorn, deren Einwohner vornehmlich von VW lebt.

Szenenbild der Frühstücksszene

20.01.2020 AKKU.org ruht bis auf weiteres
Leider die Nachricht erhalten, das Kirsten Wechselberger und Sacha Bachmann bei AKKU.org aussteigen. Das ist eine schlechte Botschaft, denn sie sind zwei von drei. Und just ein paar Stunden später erhalte ich vom bbk eine Petition zur Rettung der Ateliers in der Uferhalle.

13.01.2020 Atelierbesuch in Frohnau
Heute Nachmittag Rosika Jankó-Glage auf ihrer “Residenz” besucht, der in Zusammenhang mit meinem Klimaprojekt (März 2020) steht. Erstmal erwähnenswert ist die vorzügliche Bewirtung mit selbstgebackenem Obstkuchen. Konnte nicht wiederstehen, aß drei Stück während ich dort war. Wir haben aber auch über ihre Ausstellungsbeiträge gesprochen und deren Präsentation. Rosika hat mir außerdem noch ein weiteres Werk vorgestellt, dass sie als geeignet für die Ausstellung hält. Inhaltlich passt es tatsächlich, aber eine verbindliche Zusage konnte ich nicht geben. Ich muss das Ganze im Blick haben. Das Ganze kenne ich aber noch nicht.

10.01.2020 Lange Tag
Nach einem langen Tag am Abend im Projektraum Group Global 3000 zur Vernissage von “Fossile Sucht” gewesen. Mit Helga und Rolf Wagner, Maria Korporal, Carola Rümpler und Tom Albert u.a. geplaudert. Die Ausstellungsexponate oft bemüht, bis auf wenige Ausnahme.

8.01.2020 Mein Vorsitz bei der Aufnahmekommission
War im VBK als Vorsitzende der Neuaufnahmekommission von früh bis spät tätig. Von allen Bewerbern wurden 13 Künstler für die zweite Sitzung berufen. Die Kommission darf dann Originale begutachten, die die berufenen Bewerber in der Galerie anliefern müssen. Ist ein Aufwand klar, aber nötig.

7.01.2020 Angstgruppe

Angst-Gruppe hat sich getroffen in Gisela Schattenburg´s schönem Atelier. Helga Wagner hat gleich zu Anfang mein neues Statement gelobt, dass sie beim letzten Treffen als mangelhaft bezeichnete.
Dann hat sie uns allen einen Konzeptentwurf für die neue Ausstellungsidee zum Thema “Angst” vorgestellt, weswegen wir uns auch Angstgruppe nennen. Ich zucke immer noch bissel zusammen, wenn ich eine Gruppennachricht auf meinem Handy erhalte.
Der Textentwurf wurde in ausführlicher Art und Weise von links nach rechts gewendet und zum Ende hin war ein tüchtiges Stück Arbeit geleistet. Nächste Woche treffen wir uns wieder mit den Ergänzungen.

Maria Korporal, die auch an meinem Klimaprojekt beteiligt ist, hat mir freudig von der Erweiterung ihrer dafür eingereichten Arbeit erzählt, an der ich nicht unbeteiligt bin.

Mica Bara, mit der ich ein Stück mit der U Bahn zusammen fuhr, erzählte ich von meinen Gedächtnisprotokollen, die ich in der Installation “Shrinking Cities-Rückbau” noch auf Gebetsrollen präsentierte. Diese Protokolle wolle ich aufsprechen lassen, ob sie sich die mal ansehen würde. Sie ist ja Schauspielerin und Autorin. Das wäre natürlich was, wenn ich sie dafür gewinnen könnte. Sie hatte uns ein kleines Video vorgespielt, dass mir sehr gefiel. Unter https://www.schauspielervideos.de/video/mica-bara.html zu sehen.

6.01.2020 Sie und ich, Debüt – Sibylle Berg
Debüt, ich lese jetzt Buch “Der Tag, als meine Frau einen Mann fand”, der Autorin Sybille Berg´s, das mir der Weihnachtsmann unter den Baum gelegt hatte. Das Bühnenstück “Hass”, dass ich im Gorkitheater vor kurzem gesehen hatte (siehe 17.12.2019), hatte mich nicht erreicht. Nun wusste ich auch nicht, ob der Regisseur das Stück an die Wand geworfen hatte oder das Stück unspielbar war. Jetzt lese ich das vorliegende Buch und das Stück, dass ich gesehen habe. Ich bleibe gespannt.

4.01.20201 Kommentar zu meinem neu erschienenen Arbeitsjournal “Die Beauftragte”
Gestern erhielt ich eine Nachricht von Christine K., Sachbearbeiterin für Prüfplanung und Bemusterung in Thüringen, einer Jugendfreundin, die ich damals im Fechtklub in Nordhausen kennenlernte.
Sie schreibt: …Ich habe mir Dein Kunstwerk sehr ausführlich angeschaut (Smilie mit Brille)!. Ja, ich habe Parallelen bei der Dokumentation der Untersuchungen von der „ Beauftragten“ und meinen Dokumentationen von Prüfungsergebnissen erkannt (Smilie mit Brille)! Sehr ausführlich und sehr (Smilie) gut erklärt. Top. (Daumen hoch)…

3.01.2019 Atelier, Recherche für Drehbuch
Für meinen neuen Film war ich heute auf Recherche in einem Spielzeugladen und fand brauchbare Anregungen für meine Frühstücksszene. (Siehe auch Eintrag  28.-30.12.2019 Besuch zum Arbeitstermin).

Puppengeschirr

1.01.2019 Neujahrskonzert
In Sachen Neujahrskonzert bin ich in diesem Jahr erstmals in der Grunewaldkirche, Bismarckallee, gewesen, das unter dem Titel “Virtuoses Klangfeuerwerk mit Werken aus vier Jahrhunderten” stand und vom Wolf-Ferrari-Ensemble musikalisch vorgetragen wurde. Stücke von u.a.: Offenbach, Beethoven, Schubert, Kéler, Liszt, Bach wurden gespielt. Das hat mir sehr gefallen, nur “Rock me Rachmaninow” war nicht ganz so meins, was mit dem Einsatz zweier lateinamerikanischer Trommeln zu tun hatte, die mir mit den Streichinstrumenten zusammen nicht behagten.
Dennoch, ich empfehle das Ensemble weiter und trage mich mit der Absicht, eines ihrer Konzerte im nächste halben Jahr zu besuchen.